Vier von zehn Energieversorgern planen Batteriespeicher
Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung
Energiepolitik in Deutschland: Batteriespeicher im Fokus
Berlin () – Vier von zehn kommunalen Energieunternehmen arbeiten an Batteriespeicherprojekten. Das zeigt eine Umfrage des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU), über die die Funke-Mediengruppe berichtet.
27 Prozent der befragten Unternehmen befinden sich demnach in der Planungsphase, 11 Prozent sind bereits in der Umsetzung. Weitere 46 Prozent prüfen Batteriespeicherprojekte. Nur 16 Prozent der Unternehmen haben aktuell kein Interesse an Speichern.
Ein Drittel der geplanten oder begonnenen Projekte hat eine Größenordnung von 1 bis 5 Megawatt, ein weiteres Drittel liegt zwischen 5 und 10 Megawatt. 23 Prozent sollen eine Kapazität zwischen 10 und 100 Megawatt haben, nur ein kleiner Teil (7 Prozent) noch mehr.
Der VKU, in dem unter anderem kommunale Energieversorger in Deutschland organisiert sind, befragte zwischen dem 21. April und dem 22. Mai Vertreter von 159 Unternehmen. Dabei zeigte sich, dass Batteriespeicher in der Branche als sehr relevant bewertet werden: 35 Prozent der Befragten gaben an, das Thema habe für ihr Unternehmen eine „hohe“ oder „sehr hohe“ Bedeutung, weitere 35 Prozent sprachen von einer mittleren Bedeutung. 24 Prozent sprachen dagegen von einer geringen Bedeutung und 4 Prozent gaben an, Batteriespeicher würden für ihr Unternehmen gar keine Rolle spielen. 2 Prozent waren unsicher.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Batteriespeicher (Archiv) |
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