Bericht: Starmer will sich Abstimmung um Labour-Vorsitz stellen

7. Juni 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politische Unsicherheiten in London: Labour-Partei

London () – Der politisch angeschlagene britische Premierminister Keir Starmer will offenbar um sein Amt kämpfen. Wie die BBC berichtet, soll Starmer seinen Anhängern am Wochenende versichert haben, dass er im Falle einer Auslösung eines Führungsrennens der Labour-Partei auf jeden Fall antreten werde.

Bislang hatten Starmer und seine Verbündeten lediglich angekündigt, dass er nicht freiwillig zurücktreten werde. Unklar blieb jedoch, wie er sich bei einer tatsächlichen Abstimmung verhalten würde. Nachdem der Bürgermeister von Greater Manchester, Andy Burnham, jedoch ankündigte, bei einem möglichen Führungsvotum kandidieren zu wollen, habe Starmer seine Haltung verschärft, berichtet die BBC unter Berufung auf Parteikreise. Er habe seinen Unterstützern mitgeteilt, dass er jede Herausforderung annehmen werde.

Da der frühere Gesundheitsminister Wes Streeting und Burnham als potenzielle Kandidaten gelten und zahlreiche Labour-Abgeordnete den Rücktritt des Premierministers gefordert haben, wird seit Wochen über eine mögliche Kampagne spekuliert. Der weitere Verlauf hängt maßgeblich vom Ausgang der Nachwahl im Wahlkreis Makerfield am 18. Juni ab. Burnham muss diese Wahl gewinnen, um überhaupt für den Parteivorsitz kandidieren zu können. Starmers Entschlossenheit, sich zu stellen, lässt die Wahrscheinlichkeit eines offenen Machtkampfs innerhalb der Labour-Partei steigen. Als amtierender Vorsitzender würde Starmer automatisch auf dem Stimmzettel für die Parteimitglieder stehen.

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Der Druck auf Starmer war zuletzt nach dem schwachen Abschneiden seiner Partei bei den Kommunalwahlen massiv gestiegen. In der Folge verließen Streeting und mehrere Juniorminister die Regierung. Burnham, der als Favorit für eine künftige Führungsabstimmung gilt, strebt derweil über die Nachwahl in Makerfield die Rückkehr ins Unterhaus an.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Keir Starmer (Archiv)

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Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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