FDP-General Hagen fordert Volksabstimmungen auf Bundesebene

6. Juni 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politische Mitbestimmung in Berlin fördern

() – Angesichts wachsender Zweifel vieler Menschen an der repräsentativen Demokratie spricht sich der neue FDP-Generalsekretär Martin für mehr direkte Bürgerbeteiligung auch auf Bundesebene aus.

„Die Zustimmung zu unserem politischen System sinkt und viele Menschen haben den Eindruck, ihre Stimme an der Wahlurne könne nichts verändern“, sagte Hagen dem Nachrichtenportal T-Online. Diese Zweifel an der Selbstwirksamkeit des Souveräns müsse man ernst nehmen und dem etwas entgegensetzen.

Hagen sagte, er könne sich Elemente der direkten Demokratie vorstellen, etwa Volksentscheide auf Bundesebene. Man müsse aber auch die zunehmende Verrechtlichung der Politik und die schleichende Kompetenzübertragung an supranationale Organisationen kritisch diskutieren. „Ich denke, das sind Fragen, mit denen sich Liberale beschäftigen sollten – ganz im Geiste der Demokratiebewegung des Vormärz.“

Zum Kurs der FDP unter der Führung von Wolfgang Kubicki und ihm sagte Hagen: „Wir müssen den liberalen Markenkern wieder freilegen, die klassische FDP-DNA, die uns früher stark gemacht hat.“ Konkret bedeute das wirtschaftliche und persönliche Freiheit, Eigenverantwortung, Stärkung des mündigen Bürgers und seiner Abwehrrechte gegenüber dem Staat. Für solch ein Angebot gebe es eine Nachfrage, die weit oberhalb von fünf Prozent liege, „wahrscheinlich auch jenseits von zehn Prozent“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Martin Hagen (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Martin Hagen fordert mehr direkte Bürgerbeteiligung auf Bundesebene.
  • Er schlägt Volksentscheide als Element der direkten Demokratie vor.
  • Hagen möchte die Verrechtlichung der Politik und die Kompetenzübertragung an supranationale Organisationen kritisch diskutieren.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft: Bürger in Deutschland
  • Art der Beteiligung: direkte Demokratie, z.B. Volksentscheide
  • Zustimmung: Nachfrage an liberalen Werten über fünf bis zehn Prozent

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Wachsender Zweifel an der repräsentativen Demokratie
  • Eindruck, dass Wahlen keine Veränderungen bewirken
  • Notwendigkeit, Selbstwirksamkeit des Souveräns ernst zu nehmen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Förderung von mehr direkter Bürgerbeteiligung auf Bundesebene
  • Einführung von Volksentscheiden auf Bundesebene prüfen
  • Diskussion über Verrechtlichung der Politik und Kompetenzübertragung an supranationale Organisationen
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