Kraushaar fordert weniger Bürokratie und verlässliche Investitionen für die Bauwirtschaft
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Sachsen: Baupolitik und Investitionsstrategien
Dresden () – Sachsens Infrastruktur- und Bauministerin Regina Kraushaar hat sich für schnellere Verfahren, verlässliche Investitionen und weniger Bauvorschriften ausgesprochen. Das teilte das Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung am Freitag mit.
Kraushaar äußerte sich beim Bautag des Bauindustrieverbandes Ost in Dresden und machte vor der Sonderbauministerkonferenz am 11. Juni deutlich, dass Bund und Länder gemeinsam handeln müssten.
Der Bau stecke nicht nur an einer Stelle fest, sondern an vielen zugleich, sagte Kraushaar. Kosten, Verfahren, Standards und Finanzierung bremsten Projekte aus.
Wer wieder mehr bauen wolle, müsse Genehmigungen beschleunigen, Normen auf den Prüfstand stellen und Investitionen planbar machen. Hintergrund sind die anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen für die Bauwirtschaft.
Bundesweit wurden 2025 so wenige Wohnungen fertiggestellt wie seit mehr als zehn Jahren nicht. Auch in Sachsen gingen im ersten Quartal 2026 die Auftragseingänge und Umsätze im Bauhauptgewerbe zurück.
Mit dem Sachsenfonds schafft der Freistaat einen Rahmen für Investitionen.
Von den rund 4,83 Milliarden Euro, die Sachsen über zwölf Jahre aus dem Sondervermögen des Bundes erhält, sollen rund 2,83 Milliarden Euro den Städten, Gemeinden und Landkreisen zugutekommen. Ein Schwerpunkt der sächsischen Baupolitik ist die digitale Baugenehmigung.
Alle 42 unteren Bauaufsichtsbehörden im Freistaat befinden sich im produktiven Betrieb. Zugleich will Sachsen mit dem Projekt SPAteN technisch entbehrliche Normen im Wohnungsbau abbauen.
Die Vorschläge sollen bis Ende 2026 vorliegen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Regina Kraushaar (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Ministerin Regina Kraushaar fordert schnellere Genehmigungsverfahren und weniger Bauvorschriften.
- Sachsenfonds erhält 4,83 Milliarden Euro zur Förderung von Investitionen, inklusive 2,83 Milliarden Euro für Städte und Gemeinden.
- Projekt SPAteN zielt darauf ab, technisch entbehrliche Normen im Wohnungsbau abzubauen, Vorschläge bis Ende 2026.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Zielgruppe: Bauwirtschaft, Städte, Gemeinden, Landkreise
- Regionen: Sachsen, Deutschland
- Fristen: Vorschläge bis Ende 2026, Sonderbauministerkonferenz am 11. Juni
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Forderung nach schnelleren Genehmigungsverfahren
- Aktuelle Probleme in der Bauwirtschaft: hohe Kosten, ineffiziente Verfahren, strenge Standards
- Rückgang der Fertigstellungen und Umsätze im Bauhauptgewerbe in Sachsen und deutschlandweit
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Schnelle Verfahren und verlässliche Investitionen unterstützen
- Genehmigungen beschleunigen und Normen prüfen
- Sachsenfonds mit 2,83 Milliarden Euro für Städte, Gemeinden und Landkreise
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