Prien will EU-Lohntransparenzrichtlinie nachverhandeln

5. Juni 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

EU-Entgelttransparenzrichtlinie: Debatte in Deutschland

() – Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) kritisiert die EU-Entgelttransparenzrichtlinie deutlich und kündigt Nachverhandlungen auf europäischer Ebene an.

„Ich hätte das noch nicht gemacht“, sagte Prien dem Magazin Politico. „Wir sind in Gesprächen mit unseren europäischen Partnerländern und werden mal sehen, ob wir gemeinsam nochmal etwas erreichen bei der EU-Kommission“, so die Familienministerin.

Eine komplette Abschaffung der Richtlinie hält sie jedoch nicht für realistisch. „Am Ende des Tages werden wir wahrscheinlich um eine bürokratiearme Umsetzung nicht umhinkommen“, so Prien. Das sei ein „Commitment“ gegenüber der Europäischen Union. „Wir legen ja unsererseits auch großen Wert darauf, dass andere europäische Partner sich letztlich an getroffene Vereinbarungen halten. Und in diesem Spannungsverhältnis bewegen wir uns“.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Karin Prien (Archiv)

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Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

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  • Kritik an der EU-Entgelttransparenzrichtlinie
  • Ankündigung von Nachverhandlungen mit europäischen Partnerländern
  • Notwendigkeit einer bürokratiearmen Umsetzung zur Einhaltung von Vereinbarungen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Nachverhandlungen auf europäischer Ebene angekündigt
  • Gespräche mit europäischen Partnerländern geführt
  • Hinweis auf bürokratiearme Umsetzung der Richtlinie
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