Landesregierung ermöglicht Drogentests im Umfeld von Partys
Regional - Schleswig-Holstein - aktuelle Fakten und Einordnung
Drogenpolitik in Schleswig-Holstein: Neuer Ansatz
Schleswig-Holstein () – In Schleswig-Holstein tritt bis Ende Juni eine Verordnung in Kraft, die kostenlose Drogentests ermöglicht. Dies geschehe im Einklang mit bundesrechtlichen Vorgaben, teilte die drogen- und suchtpolitische Sprecherin Dagmar Hildebrand (CDU) mit.
Ziel ist es, den Drogenkonsum einzudämmen und schwere gesundheitliche Folgen zu verhindern.
Hildebrand sagte, dass die Landesregierung weiterhin klar gegen den Konsum von Drogen sei, auch wenn sie niedrigschwellige Angebote im Bereich der Drogenberatung und Suchtprävention unterstützt. Die neuen Drogentests sollen insbesondere Menschen erreichen, die bisher nicht von Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen profitiert haben.
Diese Tests beinhalten eine Substanzanalyse, eine Risikobewertung sowie gesundheitliche Aufklärung über die Risiken des Drogenkonsums.
Kommunen, die ein entsprechendes Modellvorhaben umsetzen möchten, müssen einen Antrag beim Gesundheitsministerium stellen. Der Betrieb der Drug-Checking-Modellvorhaben wird von den kommunalen Überwachungsbehörden kontrolliert und soll vor allem im Umfeld von Veranstaltungen und Festivals erprobt werden.
Für die wissenschaftliche Begleitung stellt das Land zwischen 30.000 und 50.000 Euro bereit.
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Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Bis Ende Juni tritt eine Verordnung in Schleswig-Holstein in Kraft, die kostenlose Drogentests ermöglicht.
- Kommunen müssen einen Antrag beim Gesundheitsministerium stellen, um ein Modellvorhaben umzusetzen.
- Für die wissenschaftliche Begleitung stehen 30.000 bis 50.000 Euro zur Verfügung.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffene: Menschen mit Drogenkonsum, insbesondere die, die bisher nicht von Präventionsmaßnahmen profitiert haben
- Zeitraum: Bis Ende Juni tritt die Verordnung in Kraft
- Finanzierung: Land stellt 30.000 bis 50.000 Euro für wissenschaftliche Begleitung bereit
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Einführung kostenloser Drogentests zur Eindämmung des Drogenkonsums und gesundheitlicher Folgen
- Niedrigschwellige Angebote zur Erreichung bisher nicht informierter Zielgruppen
- Unterstützung der Drogenberatung und Suchtprävention durch die Landesregierung trotz klarer Ablehnung des Drogenkonsums
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Einführung einer Verordnung für kostenlose Drogentests bis Ende Juni
- Kommunen müssen Anträge beim Gesundheitsministerium stellen, um Modellvorhaben umzusetzen
- Betrieb der Drug-Checking-Modellvorhaben wird von kommunalen Überwachungsbehörden kontrolliert
