ARD-Studio in Kiew nach russischem Angriff massiv beschädigt
Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung
Kriegsfolgen in Kiew: Medienunterstützung bleibt
Kiew () – Bei den nächtlichen russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt ist auch das ARD-Studio in Kiew massiv beschädigt worden. Grund sei wahrscheinlich eine Druckwelle, die Fenster bersten, Räume verwüsten und Wände einstürzen ließ, teilte der WDR am Sonntag mit. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich demnach keine Mitarbeiter im Studio.
Die statische Sicherheit des Gebäudes müsse nun überprüft werden, so der WDR. Trotz der starken Schäden werde die Berichterstattung aus der Ukraine fortgesetzt: Die Produktion und aktuelle Live-Berichterstattung sollen mit mobilen technischen Lösungen und Ausweichmöglichkeiten weiter gewährleistet werden.
„Die russischen Luftangriffe sind seit Jahren massiv, rücksichtslos und Teil der brutalen Lebensrealität in der Ukraine“, sagte Vassili Golod, ARD-Studioleiter in Kiew. Die Folge seien Tausende getötete Zivilisten, zerstörte Krankenhäuser, Schulen und eben auch Redaktionsräume. „Ich habe riesigen Respekt vor unserem Team, das sich von dieser Aggression nicht einschüchtern lässt und sich mit vollem Einsatz auf das fokussiert, was unsere Aufgabe ist: zu berichten, was ist.“
Der WDR trägt die Verantwortung für das ARD-Studio in Kiew.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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