IW-Chef Hüther kritisiert Erbschaftsteuer-Pläne der SPD

16. Januar 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Kritik an Erbschaftsteuerplänen in Köln

() – Der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, kritisiert die Erbschaftsteuer-Pläne der SPD.

„Es ist richtig, die Erbschafsteuer einfacher zu gestalten. Doch die SPD-Pläne, wonach der Freibetrag für Firmenerben bei nur fünf Millionen Euro liegen soll, würden dem Standort schaden, da schon mittlere Familienunternehmen mit kräftigen Steuererhöhungen rechnen müssten“, sagte Hüther der „Rheinischen Post“. „Dies droht, die Abwanderung von Firmen und Arbeitsplätzen zu befördern. Das kann die SPD nicht ernsthaft wollen, oder sie hat den Ernst der Lage noch nicht verstanden.“

Zugleich forderte Hüther mehr Ehrgeiz von der Bundesregierung bei den Steuersenkungen: „Es ist gut, dass die Bundesregierung die Körperschaftsteuer senken will. Es wäre besser, wenn dies vor 2028 geschieht und die Abschaffung des Soli auf den Tisch kommt. Es ist gut, dass die Regierung die Stromsteuer senkt – besser wäre eine Entlastung für alle.“

Zugleich sieht der IW-Chef Silberstreifen am Konjunkturhimmel: „Die deutsche Wirtschaft ist nicht im freien Fall. In diesem Jahr wird sie um ein Prozent wachsen, so unsere Erwartung. Das löst nicht alle Probleme, doch langsam geht es aufwärts.“

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Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Kritik an Erbschaftsteuer-Plänen der SPD wegen möglicher Schäden für den Standort
  • Freibetrag für Firmenerben soll auf fünf Millionen Euro festgelegt werden
  • Forderung nach früheren Steuersenkungen, insbesondere der Körperschaftsteuer und Abschaffung des Soli

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Firmenerben, mittlere Familienunternehmen
  • Wirkung: Steuererhöhungen, drohende Abwanderung von Firmen und Arbeitsplätzen
  • Frist: Steuersenkungen sollten vor 2028 erfolgen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Kritik an SPD-Plänen zur Erbschaftsteuer, insbesondere Freibetrag für Firmenerben
  • Gefahr der Abwanderung von Firmen und Arbeitsplätzen durch hohe Steuererhöhungen
  • Forderung nach schnelleren Steuersenkungen und Abschaffung des Solidaritätszuschlags

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Kritik an den Erbschaftsteuer-Plänen der SPD durch Michael Hüther.
  • Forderung nach schnelleren Steuersenkungen durch die Bundesregierung.
  • Unterstützung für eine breitere Entlastung bei der Stromsteuer.
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