Weimer sieht sich als "Kulturkämpfer" gegen AfD

5. August 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in

Berlin () – Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat vor einem Abrutschen Deutschlands nach Rechtsaußen gewarnt und einen persönlichen „Kulturkampf“ gegen die AfD in seiner Amtszeit angekündigt. „Ich bin kein Ideologe. Linke Leute halten mir vor, ich sei ein konservativer Kulturkämpfer. Das stimmt nicht“, sagte Weimer dem „Redaktionsnetzwerk „. Er sei ein „Kulturkämpfer gegen die AfD“. Der einzige Kulturkampf, den er führe, richte sich gegen diese Partei.

Der parteilose Staatsminister für Kultur und Medien mahnte, das Land rutsche nach Rechtsaußen ab. Das wolle er verhindern, auch wenn das manche vielleicht nicht erkennen würden. Man brauche ein intellektuell-kulturelles Vorgehen gegen Rechtsextremisten.

In , wo am 6. September ein neuer Landtag gewählt wird und die AfD in Umfragen stärkste Kraft ist, sei die Kultur gefährdet. Was etwa das Bauhaus Dessau, ein Unesco-Welterbe, betreffe, stehe die AfD „in direkter Kontinuität der Nazis“. Weimer bezieht sich auf Äußerungen der AfD, das Bauhaus sei ein „Irrweg der Moderne“. Die Nazis hatten die Schule der revolutionären Architektur geschlossen.

Weimer bekräftigte, er wolle nur diese eine Legislaturperiode im Amt bleiben. Als einen der Gründe nannte er, im politischen Geschäft sei so viel negative Energie und es fehle ihm Zeit für die Familie und Privates.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wolfram Weimer (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Kulturstaatsminister Wolfram Weimer warnt vor einem Abrutschen Deutschlands nach Rechtsaußen und kündigt in seiner Amtszeit einen persönlichen „Kulturkampf“ gegen die AfD an
  • Weimer sieht die Kultur in Sachsen-Anhalt als gefährdet und ordnet Äußerungen der AfD zum Bauhaus Dessau in „direkte Kontinuität der Nazis“ ein
  • Weimer bekräftigt, nur eine Legislaturperiode im Amt bleiben zu wollen, unter anderem wegen fehlender Zeit für Familie und Privatleben

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Wolfram Weimer als Kulturstaatsminister warnt vor einem Abrutschen Deutschlands nach Rechtsaußen und kündigt in seiner Amtszeit einen persönlichen „Kulturkampf“ gegen die AfD an; Zeitraum „eine Legislaturperiode“, Ort/Region: Deutschland insgesamt
  • Sachsen-Anhalt wird konkret genannt, da dort am 6. September ein neuer Landtag gewählt wird und die AfD laut Umfragen stärkste Kraft ist; Kulturgefährdung wird z.B. am UNESCO-Welterbe Bauhaus Dessau behauptet (AfD in „direkter Kontinuität der Nazis“), Zeitfrist: 6. September (Wahltermin)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Warnung vor einem Abrutschen Deutschlands nach Rechtsaußen; Hintergrund ist die politische Entwicklung und die Notwendigkeit eines intellektuell-kulturellen Vorgehens gegen Rechtsextremisten
  • AfD als Auslöser des angekündigten „Kulturkampfs“; in Sachsen-Anhalt sei die Kultur gefährdet, da die AfD laut Umfragen stärkste Kraft ist
  • Bezug auf das Bauhaus Dessau als Kontextbeispiel; AfD stehe laut Weimer in direkter Kontinuität der Nazis, die die Schule revolutionärer Architektur geschlossen hatten

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Kulturstaatsminister Wolfram Weimer kündigt einen persönlichen Kulturkampf gegen die AfD an, um der Partei entgegenzuwirken und ein Abrutschen Deutschlands nach Rechtsaußen zu verhindern
  • Er fordert ein intellektuell-kulturelles Vorgehen gegen Rechtsextremisten und warnt, dass in Sachsen-Anhalt die Kultur gefährdet sei
  • Er will sich insbesondere für die Absicherung von Kulturprojekten einsetzen, die laut ihm von der AfD bzw. rechtsextremen Kontinuitäten bedroht sind, wie etwa das Bauhaus Dessau
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