Blindgänger in Nürnberger Winter-Günther-Straße wird noch am Montag entschärft
Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Panorama: Entschärfung in Nürnberg
Nürnberg () – Bei Bauarbeiten auf dem Firmengelände von Siemens Energy in der Winter-Günther-Straße im Nürnberger Stadtteil Gibitzenhof ist am Montagvormittag eine US-amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Wie die Stadt Nürnberg mitteilte, wird der 112 Kilogramm schwere Blindgänger am Nachmittag um etwa 16 Uhr entschärft.
Der Evakuierungsradius beträgt 400 Meter, die Evakuierung hat bereits begonnen.
Alle Mitarbeiter, die auf dem Firmengelände von Siemens Energy beschäftigt waren, sind von ihrem Arbeitgeber aufgefordert worden, die Gebäude zu verlassen. Betroffen ist das Trafowerk, die Produktion wurde gestoppt.
Die Frühschicht wurde bereits gegen 10:30 Uhr nach Hause geschickt, die Abendschicht tritt nicht mehr an. Das Unternehmen gab an, dass der Produktionsstopp keine Auswirkungen auf die Lieferfähigkeit habe.
Stand jetzt werden ausschließlich Firmengebäude evakuiert.
Allein bei Siemens Energy sind 800 Mitarbeiter betroffen, viele Hundert Beschäftigte anderer Firmen kommen hinzu. Nach einer ersten Einschätzung gibt es keine Auswirkungen auf den Linienbetrieb der VAG. Die Entschärfung übernehmen Sebastian Kraatz und Claudio Lindschun.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizeiabsperrung (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Eine 112 Kilogramm schwere US-amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde bei Bauarbeiten auf dem Firmengelände von Siemens Energy in der Winter-Günther-Straße in Nürnberg-Gibitzenhof gefunden
- Die Entschärfung ist für etwa 16 Uhr geplant, der Evakuierungsradius beträgt 400 Meter; Evakuierungen von Mitarbeitergebäuden liefen bereits an, Frühschicht wurde gegen 10:30 Uhr nach Hause geschickt und die Abendschicht tritt nicht mehr an
- Betroffen sind das Trafowerk und der Produktionsstopp wurde eingeleitet, während nach einer ersten Einschätzung keine Auswirkungen auf den Linienbetrieb der VAG erwartet werden und die Entschärfung durch Sebastian Kraatz und Claudio Lindschun übernommen wird
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Mitarbeiter von Siemens Energy am Firmengelände in der Winter-Günther-Straße im Nürnberger Stadtteil Gibitzenhof betroffen; Evakuierungsradius 400 Meter; Evakuierung begann bereits; Frühschicht gegen 10:30 Uhr nach Hause geschickt, Abendschicht tritt nicht mehr an
- Insgesamt 800 Mitarbeiter bei Siemens Energy plus viele Hundert Beschäftigte anderer Firmen betroffen; Trafowerk betroffen, Produktion gestoppt; laut erster Einschätzung keine Auswirkungen auf den Linienbetrieb der VAG
- Blindgänger (US-amerikanische Fliegerbombe, 112 kg) wird am Montagnachmittag um etwa 16 Uhr entschärft; Entschärfung übernehmen Sebastian Kraatz und Claudio Lindschun
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Bei Bauarbeiten auf dem Firmengelände von Siemens Energy in Gibitzenhof wurde eine US-amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden
- Hintergrund ist die Entschärfung eines 112 Kilogramm schweren Blindgängers, die für den Nachmittag gegen 16 Uhr geplant ist
- Auslöser sind die laufenden Bauarbeiten, die Evakuierung betrifft das Firmengelände (u.a. Trafowerk), mit Evakuierungsradius 400 Meter und Produktionsstopp sowie Maßnahmen für Früh- und Abendschicht
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Die Stadt Nürnberg ließ den 112 Kilogramm schweren Blindgänger am Nachmittag gegen 16 Uhr entschärfen und legte dafür einen Evakuierungsradius von 400 Metern fest
- Der Arbeitgeber forderte alle Mitarbeiter auf, die Gebäude zu verlassen; betroffen waren das Trafowerk, die Produktion wurde gestoppt und die Frühschicht wurde nach Hause geschickt, die Abendschicht tritt nicht mehr an
- Die Evakuierung wurde gestartet und betrifft zunächst ausschließlich Firmengebäude
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