Dax durchbricht dank sinkendem Ölpreis 26.000-Punkte-Marke
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Wirtschaft: Dax und Rohstoffe in Frankfurt
Frankfurt/Main () – Der Dax hat am Montag nach einem bereits starken Start in den Handelstag bis zum Mittag seinen Höchststand vom Morgen weiter nach oben korrigiert. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 26.015 Punkten berechnet, 1,5 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.
„Ein perspektivisch sinkender Ölpreis begünstigt die zyklische und energieabhängige Industrie im Dax“, sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. „Allerdings dürfte die geopolitische Situation weiterhin fragil bleiben. Viele wichtige Fragen im Irankonflikt sind ungeklärt. Die Anleger sind dennoch zuversichtlich, aber von Euphorie ist keine Spur.“ Das sei für sich betrachtet eine gesunde Entwicklung und stelle eine willkommene Abwechslung vom stimmungsgetriebenen Handel bei Chip- und KI-Aktien dar.
„Anleger hoffen, dass die Unternehmen während der Berichtssaison die Art von Resilienz gegenüber geopolitischen Risiken und hohen Energiepreisen demonstrieren können, die sie bereits vor gut drei Monaten gezeigt haben. Wenn sie schon nicht ihre Ausblicke erhöhen, so hoffen Anleger zumindest darauf, dass die Unternehmen zeigen, dass sie ihre Kosten so weit unter Kontrolle haben, dass sie sich mit der unsicheren geopolitischen Lage eingerichtet haben. Was die Anleger sehen wollen, ist, dass die Unternehmen bereit sind für neues Wachstum, sobald die Risiken an der Straße von Hormus und im Irankonflikt vorüber sind.“
Aus technischer Sicht gebe der Dax ein solides Gesamtbild ab. „Der Dax hat im Juli den höchsten Monatsschlusskurs seiner Geschichte erreicht. Wir sehen einen stabilen Anstieg im Dax – quasi in Schleichfahrt. Die Hoffnung wächst, dass der Index seine einjährige Seitwärtsspanne nun final nach oben auflösen kann“, sagte Stanzl.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1523 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8678 Euro zu haben.
Der Goldpreis konnte profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.053 US-Dollar gezahlt (+0,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 113,10 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis sank unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 83,72 US-Dollar, das waren 421 Cent oder 4,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Frankfurter Börse |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Dax stieg bis gegen 12:30 Uhr auf rund 26.015 Punkte, etwa 1,5 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag
- Anleger setzten auf Berichtssaison-Fokus mit Resilienz gegenüber geopolitischen Risiken und hohen Energiepreisen; höhere Ausblicke werden nicht zwingend erwartet, wichtiger seien Kostenkontrolle und Ausblick auf neues Wachstum nach Entspannung im Irankonflikt und an der Straße von Hormus
- Brent-Öl fiel auf rund 83,72 US-Dollar je Fass (−4,8 Prozent); Euro notierte bei 1,1523 US-Dollar und Gold bei 4.053 US-Dollar je Feinunze (+0,3 Prozent)
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffen sind Dax-Anleger/Unternehmen der zyklischen und energieabhängigen Industrie im Dax sowie Chip- und KI-Aktien; Regionen: Deutschland/Europa über Dax und Euro; Stärke: Dax +1,5 Prozent auf ca. 26.015 Punkte bis 12:30 Uhr, Brent -4,8 Prozent auf 83,72 US-Dollar gegen 12 Uhr deutscher Zeit, Eurokurs 1,1523 US-Dollar
- Betroffen sind Anleger mit Blick auf die Berichtssaison und Resilienz gegenüber geopolitischen Risiken (Irankonflikt/Straße von Hormus) und hohen Energiepreisen; Stärke: keine konkreten Zahlen oder exakten Fristen genannt, Zeitbezug nur „vor gut drei Monaten“ sowie Hoffnung auf Reaktion „sobald die Risiken … vorüber sind“
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Sinkender Ölpreis als Hintergrund/Auslöser für Aufschwung bei zyklischen und energieabhängigen Dax-Unternehmen
- Hoffnungen der Anleger in der Berichtssaison auf Resilienz gegenüber geopolitischen Risiken und hohen Energiepreisen sowie kontrollierte Kosten trotz fragiler Lage im Irankonflikt/bei der Straße von Hormus
- Geopolitische Unsicherheit bleibt fragil; zugleich technisches/markttechnisches Umfeld mit stabilem, schleichendem Anstieg nach starkem Monatsschluss im Juli und Erwartung einer Auflösung der einjährigen Seitwärtsspanne
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
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