Dax startet mit neuem Rekordhoch in die Woche

3. August 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Dax-Start in Frankfurt

Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Montagmorgen stark in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.965 Punkten berechnet, 1,3 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. Damit stellte er einen neuen Rekord auf.

„Vor dem Wochenende das Allzeithoch noch knapp verfehlt, könnten die positiven Vorgaben aus den USA den Dax heute über diese Hürde tragen“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. „Damit dürfte auch der Griff nach der nächsten runden Marke in dieser Woche nur eine Formalie sein. Treiber dafür sind erneut die geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten. Die USA haben einmal mehr Verhandlungen mit dem bestätigt, was die Ölpreise wieder deutlich nach unten gezogen hat.“

„In Asien wurde der positive Aspekt allerdings von fortgesetzten Gewinnmitnahmen bei Technologieaktien überlagert. Sowohl der Nikkei als auch der Kospi mussten deutliche Kursverluste hinnehmen. In wirkte zudem eine konzertierte Notenbankaktion der Bank of Japan und der Fed nach, die den Yen wieder auf ein Kursniveau zum US-Dollar von 156 gebracht hatte. Es war die erste gemeinsame Intervention beider Notenbanken seit 15 Jahren. In der Folge litten die exportorientierten Aktien unter der Yen-Aufwertung.“

„Die Indizes in tendierten positiv und konnten sich in der Gewinnzone halten, obwohl der Einkaufsmanagerindex unter den Erwartungen blieb. Positiv aber ist zu werten, dass er mit 50,9 Punkten noch in der Expansionszone verweilt.“

„Der heutige Handelstag in Europa dürfte ebenfalls im Zeichen etlicher Einkaufsmanagerindizes aus verschiedenen Ländern stehen. Sie geben einen Rundumblick über die Verfassung der konjunkturellen Entwicklungen in der Eurozone und den USA. Aus sind bereits die mit einem Rückgang von 1,1 Prozent schwächeren Einzelhandelsumsätze veröffentlicht worden. Die Erwartungen lagen bei minus 0,4 Prozent. Zudem kommen am Abend Quartalszahlen von Palantir“, sagte Lipkow.

Siehe auch:  Mercosur-Abkommen spaltet AfD-Bundestagsfraktion

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1525 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8677 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Morgen wurden für eine Feinunze 4.055 US-Dollar gezahlt (+0,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 113,12 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 83,39 US-Dollar, das waren 454 Cent oder 5,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Dax stieg um 1,3 Prozent auf rund 25.965 Punkte und setzte damit einen neuen Rekord
  • USA bestätigten Verhandlungen mit dem Iran, was die Ölpreise deutlich senkte
  • Bank of Japan und Fed führten erstmals seit 15 Jahren eine gemeinsame Intervention durch und brachten den Yen auf rund 156 je US-Dollar, was exportorientierte Aktien belastete

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • DAX und europäische Märkte; betroffen vor allem Europa/Deutschland sowie USA-Nahost-Ölmarkt als Auslöser; DAX bei ca. 25.965 Punkten (+1,3 Prozent) neues Rekordniveau, Öl Brent bei 83,39 USD (-5,2 Prozent)
  • Geopolitik Naher Osten und Iran-Verhandlungen/US; beeinflusst Ölpreise und damit Marktstimmung; Ölpreise deutlich nach unten gezogen (Brent -5,2 Prozent)
  • Asien/Notenbankinterventionen; betroffen Japan und Technologieaktien (Nikkei, Kospi mit deutlichen Verlusten), Yen auf ~156 je USD durch gemeinsame Intervention von Bank of Japan und Fed (erste seit 15 Jahren)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Geopolitische Entwicklungen im Nahen Osten als Treiber: Bestätigung von Verhandlungen der USA mit dem Iran senkte die Ölpreise deutlich und wirkte unterstützend auf den Markt, wodurch der Dax den neuen Rekord schaffte
  • Übergreifende Markt-Impulse aus dem Ausland: Gewinnmitnahmen bei Technologieaktien in Asien sowie eine gemeinsame Notenbankintervention von Bank of Japan und Fed stärkten den Yen auf rund 156 je US-Dollar und belasteten exportorientierte Aktien
  • Konjunktur- und Datenlage als Kontext/Auslöser für das weitere Trading: Einkaufsmanagerindizes in Europa/USA als „Rundumblick“, zuvor schwächere deutsche Einzelhandelsumsätze (unter Erwartungen) und am Abend Quartalszahlen von Palantir

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine Angabe
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)