Inflation im Euroraum legt zu

31. Juli 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Inflation im Euroraum steigt

() – Die Inflation im Euroraum legt weiter zu. Laut einer am Freitag veröffentlichten ersten Schätzung von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, wird die jährliche Teuerungsrate im Juli voraussichtlich 2,9 Prozent betragen, nach 2,8 Prozent im Juni.

Die „Kerninflation“, also die Teuerungsrate ohne Energie und Nahrungsmittel, kletterte von 2,4 auf 2,5 Prozent. Dieser Wert ist für die EZB einer der wichtigsten Werte bei Festlegung der Zinspolitik – die Notenbank strebt eigentlich einen Wert um die zwei Prozent an.

Für den Bereich Energie werden im Juni 10,0 Prozent Teuerung erwartet, nach 8,5 Prozent im Juni. Dienstleistungen verteuerten sich um 3,3 Prozent, nach 3,2 Prozent im Juni, Nahrungsmitteln, Alkohol und Tabak um 1,2 Prozent (Juni: 1,5 Prozent) sowie Industriegütern ohne Energie um 0,9 Prozent, nach 0,7 Prozent im Juni.

Unter den Euro-Ländern gab es die höchste Inflationsrate im Juli in mit 5,6 Prozent, in dagegen kletterten die Preise nur um 2,0 Prozent, so die vorläufige Schätzung.

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Die jährliche Inflationsrate im Euroraum wird im Juli voraussichtlich auf 2,9 Prozent nach 2,8 Prozent im Juni geschätzt
  • Die Kerninflation (ohne Energie und Nahrungsmittel) steigt von 2,4 auf 2,5 Prozent
  • In den Euro-Ländern liegt die höchste Inflationsrate im Juli voraussichtlich in Litauen bei 5,6 Prozent, während Estland bei 2,0 Prozent liegt

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Eurozone; Zielgruppe: Verbraucher/gesamter Euroraum; Inflationsrate Juli voraussichtlich 2,9% nach 2,8% im Juni; Kerninflation 2,5% nach 2,4% sowie Energie 10,0% nach 8,5%, Dienstleistungen 3,3% nach 3,2%
  • Einzelne Euro-Länder; höchste Inflationsrate Juli in Litauen 5,6%; niedrigere Rate in Estland 2,0% (jeweils vorläufige Schätzung)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Inflation im Euroraum steigt weiter von 2,8 Prozent im Juni auf voraussichtlich 2,9 Prozent im Juli; Kerninflation steigt von 2,4 auf 2,5 Prozent (ohne Energie und Nahrungsmittel)
  • Auslöser/Einflussfaktoren: Energieinflation steigt (voraussichtlich 10,0 Prozent nach 8,5 Prozent); Dienstleistungen steigen leicht (3,3 Prozent nach 3,2); Nahrungsmittel/Alkohol/Tabak sinken (1,2 Prozent nach 1,5); Industriegüter ohne Energie steigen (0,9 Prozent nach 0,7)
  • Kontext: EZB nutzt Kerninflation als wichtigen Wert für die Zinspolitik und strebt eigentlich rund zwei Prozent an; höchste Inflationsrate in Litauen (5,6 Prozent), niedrigste in Estland (2,0)

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine Angabe
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