Schwacher Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg trifft auch Auszubildende

31. Juli 2026

Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Arbeitsmarkt in /

Berlin () – Die Arbeitslosigkeit in Berlin und Brandenburg ist im Juli deutlich gestiegen. Das teilte die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit am Freitag mit.

In Berlin waren 223.863 Menschen arbeitslos gemeldet, das sind 3.428 mehr als im Vormonat.

Die Arbeitslosenquote stieg von 10,2 auf 10,4 Prozent. In Brandenburg waren 87.546 Menschen ohne Arbeit, 2.105 mehr als im Juni.

Dort stieg die Quote von 6,3 auf 6,4 Prozent.

Als Gründe nennt die Behörde den frühen Ferienbeginn Anfang Juli und das typische Kündigungsdatum 30. Juni, das die Zugänge in Arbeitslosigkeit aus Erwerbstätigkeit erhöht. Besonders betroffen sind Jugendliche unter 25 Jahren, deren Arbeitslosigkeit überdurchschnittlich steigt.

Carina Knie-, Chefin der Regionaldirektion, bezeichnete den Arbeitsmarkt als anhaltend schwach. Positive Impulse aus der Wirtschaft fehlten.

Auch auf dem Ausbildungsmarkt macht sich die Schwäche bemerkbar.

In Berlin haben sich seit Oktober 22.564 junge Menschen um einen Ausbildungsplatz beworben, 8,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Ende Juli waren noch 10.648 von ihnen unversorgt, während 5.562 betriebliche Ausbildungsstellen unbesetzt blieben.

In Brandenburg gibt es 12.218 Bewerber, davon 5.138 ohne Platz; hier sind noch 5.017 Stellen offen.

Knie-Nürnberg appellierte an die Unternehmen, Ausbildungsstellen zu melden und jungen Menschen Einstiegschancen zu eröffnen. Eine abgeschlossene Berufsausbildung sei der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit und Fachkräftemangel.

Für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz bietet die Jugendberufsagentur Berlin am 27. August eine Last-Minute-Börse im Kosmos an der Karl-Marx-Allee in Berlin an.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundesagentur für Arbeit (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Arbeitslosigkeit in Berlin stieg im Juli auf 223.863 gemeldete Arbeitslose; Arbeitslosenquote erhöhte sich von 10,2 auf 10,4 Prozent
  • Arbeitslosigkeit in Brandenburg stieg im Juli auf 87.546 Menschen ohne Arbeit; Arbeitslosenquote erhöhte sich von 6,3 auf 6,4 Prozent
  • Ausbildungsmarkt: In Berlin waren Ende Juli 10.648 junge Menschen unversorgt und 5.562 betriebliche Ausbildungsstellen unbesetzt; in Brandenburg waren 5.138 Bewerber ohne Platz und 5.017 Stellen offen

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Berlin: 223.863 arbeitslos gemeldet (+3.428 ggü. Vormonat), Arbeitslosenquote 10,2 auf 10,4 Prozent; besonders Jugendliche unter 25 Jahren, Ausbildungsmarkt: seit Oktober 22.564 Bewerbungen (+8,5%), Ende Juli 10.648 unversorgt bei 5.562 unbesetzten betrieblichen Ausbildungsstellen
  • Brandenburg: 87.546 arbeitslos (+2.105 ggü. Juni), Arbeitslosenquote 6,3 auf 6,4 Prozent; Ausbildungsmarkt: 12.218 Bewerber, davon 5.138 ohne Platz, 5.017 offene Stellen
  • Zeitraum/Gründe/Termin: Anstieg betrifft Juli; frühes Ferienende Anfang Juli und Kündigungsdatum 30. Juni als Gründe, Last-Minute-Börse der Jugendberufsagentur am 27. August in Berlin (Kosmos, Karl-Marx-Allee)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Frühere Ferienlage Anfang Juli und das typische Kündigungsdatum zum 30. Juni erhöhen die Zugänge in Arbeitslosigkeit aus Erwerbstätigkeit
  • Arbeitsmarkt bleibt anhaltend schwach, positive Impulse aus der Wirtschaft fehlen
  • Besonders betroffen sind Jugendliche unter 25 Jahren; zudem Ausbildungsmarkt schwach mit mehr Bewerbern ohne Platz und unbesetzten betrieblichen Ausbildungsstellen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Die Bundesagentur für Arbeit verweist auf die steigende Arbeitslosigkeit und beobachtet die Entwicklung in Berlin und Brandenburg (u. a. Ursachen wie Ferienbeginn und Kündigungsstichtag 30. Juni).
  • Die Regionaldirektion appelliert an Unternehmen, offene Ausbildungsstellen zu melden und Jugendlichen Einstiegschancen zu eröffnen.
  • Die Jugendberufsagentur Berlin plant am 27. August eine Last-Minute-Börse für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz.
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