Münchner Ministerium meldet positive Radgesetz-Bilanz
Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Bayern: Fortschritt im Radwegebau
München () – Das Bayerische Radgesetz hat nach drei Jahren eine positive Zwischenbilanz vorgelegt. Wie das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr am Freitag mitteilt, sind seit August 2023 rund 600 Kilometer Radwege neu gebaut worden.
Zudem seien mehr als 12.000 Fahrradabstellanlagen gefördert worden. Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) sagte: „Bayern tritt kräftig in die Pedale.“
Der Radverkehr sei ein Schlüssel für klimafreundliche Mobilität.
Ziel des Gesetzes ist der Bau von 1.500 Kilometern neuer Radwege bis Ende 2030. In den Ausbau und Erhalt von Radwegen entlang von Staats- und Bundesstraßen werden jährlich über 50 Millionen Euro investiert. Im laufenden Doppelhaushalt sind für die Radverkehrsförderung von Freistaat und Bund 69 Millionen Euro pro Jahr eingeplant.
Allein im vergangenen Jahr wurden über 4.000 Abstellplätze für Fahrräder an Haltestellen und Bahnhöfen gefördert. Kommunen können ihre Förderanträge seit Frühjahr über die Plattform foerderung.bayern.de digital einreichen.
Das neu veröffentlichte Radverkehrsnetz Bayern soll langfristig attraktive, durchgängige und sichere Radverbindungen schaffen.
Das Zielnetz wurde mit Landkreisen, kreisfreien Städten und den Staatlichen Bauämtern abgestimmt. Für interkommunale Radwegeprojekte fördert der Freistaat mit bis zu 80 Prozent.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Fahrradweg (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Seit August 2023 wurden rund 600 Kilometer Radwege neu gebaut
- Mehr als 12.000 Fahrradabstellanlagen wurden gefördert
- Für interkommunale Radwegeprojekte fördert der Freistaat mit bis zu 80 Prozent
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Zielgruppe/Region Bayern: Bau von rund 600 Kilometern Radwegen seit August 2023 sowie Förderung von mehr als 12.000 Fahrradabstellanlagen
- Fristen/Zahlen: Ziel 1.500 Kilometer neuer Radwege bis Ende 2030; jährlich über 50 Millionen Euro für Ausbau und Erhalt entlang Staats- und Bundesstraßen; 69 Millionen Euro pro Jahr für Radverkehrsförderung im Doppelhaushalt
- Zeiträume/Zielorte: über 4.000 Abstellplätze an Haltestellen und Bahnhöfen im vergangenen Jahr; Kommunen können Förderanträge seit Frühjahr digital über foerderung.bayern.de einreichen; Förderung interkommunaler Radwegeprojekte bis zu 80 Prozent
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Positiver Zwischenstand des Bayerischen Radgesetzes nach drei Jahren: seit August 2023 rund 600 Kilometer neu gebaute Radwege und Förderung von mehr als 12.000 Fahrradabstellanlagen
- Ziele und Rahmen: bis Ende 2030 Bau von 1.500 Kilometern neuer Radwege, jährliche Investitionen von über 50 Millionen Euro in Ausbau und Erhalt sowie 69 Millionen Euro pro Jahr für Radverkehrsförderung
- Kontext/Umsetzung: Radverkehrsnetz Bayern für langfristig durchgängige und sichere Verbindungen, Abstimmung des Zielnetzes mit Landkreisen und Städten sowie Förderung interkommunaler Projekte bis zu 80 Prozent
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Seit August 2023 wurden rund 600 Kilometer Radwege neu gebaut
- Mehr als 12.000 Fahrradabstellanlagen wurden gefördert, darunter über 4.000 im vergangenen Jahr an Haltestellen und Bahnhöfen
- Kommunen reichen Förderanträge seit Frühjahr digital über foerderung.bayern.de ein, außerdem werden interkommunale Radwegeprojekte mit bis zu 80 Prozent gefördert
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