Inflationsrate im Saarland steigt auf 3,2 Prozent
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Wirtschaft: Verbraucherpreise im Saarland steigen
Saarbrücken () – Die Verbraucherpreise im Saarland sind im Juli um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Das teilte das Statistische Amt des Saarlandes am Donnerstag mit.
Im Vormonat Juni hatte die Teuerungsrate noch bei 2,8 Prozent gelegen. Gegenüber dem Vormonat stieg der Verbraucherpreisindex um 0,7 Prozent auf 125,4 (Basis 2020 = 100).
Besonders stark fiel der Anstieg bei Energie aus.
Heizöl verteuerte sich um 33,7 Prozent, Benzin um 28,1 Prozent. Grund dafür sei auch das Auslaufen der Spritpreisbremse, so das Amt.
Auch Brennholz und Holzpellets kosteten 12,0 Prozent mehr. Dagegen sanken die Preise für Strom um 6,1 Prozent, für Erdgas um 2,6 Prozent und für Fernwärme um 6,4 Prozent.
Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Inflation nur bei 2,3 Prozent gelegen.
Nahrungsmittel verteuerten sich im Durchschnitt um 1,0 Prozent. Fleisch und Fleischwaren kosteten 3,8 Prozent mehr, Fisch und Meeresfrüchte 3,4 Prozent.
Obst und Gemüse lagen trotz saisonalem Angebot 2,5 beziehungsweise 3,8 Prozent über dem Vorjahresniveau. Dagegen verbilligten sich Molkereiprodukte um 3,2 Prozent und Speisefette sowie -öle um 14,8 Prozent.
Die Preise für Bekleidung und Schuhe blieben nahezu unverändert. Gaststättenbesuche verteuerten sich um 2,5 Prozent, Übernachtungen um 4,0 Prozent.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Tankstelle (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Verbraucherpreise im Saarland stiegen im Juli um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat; im Juni lag die Teuerungsrate bei 2,8 Prozent
- Energiepreise stiegen besonders: Heizöl +33,7 Prozent und Benzin +28,1 Prozent; Ursache laut Amt auch Auslaufen der Spritpreisbremse
- Gegenüber dem Vormonat stieg der Verbraucherpreisindex um 0,7 Prozent auf 125,4 (Basis 2020 = 100); ohne Energiepreise läge die Inflation bei 2,3 Prozent
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Saarland: Verbraucherpreise im Juli um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen; Heizöl +33,7 Prozent, Benzin +28,1 Prozent; Strom -6,1 Prozent, Erdgas -2,6 Prozent, Fernwärme -6,4 Prozent; Energie treibt den stärksten Anstieg; Energieausklammerung würde die Inflation auf 2,3 Prozent senken
- Region Saarland: Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vormonat Juni um 0,7 Prozent auf 125,4 (Basis 2020 = 100); Juni lag die Teuerungsrate bei 2,8 Prozent
- Saarland: Nahrungsmittel +1,0 Prozent (Fleisch +3,8 Prozent, Fisch +3,4 Prozent); Obst +2,5 Prozent, Gemüse +3,8 Prozent; Gaststätten +2,5 Prozent, Übernachtungen +4,0 Prozent
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Verbraucherpreise im Saarland stiegen im Juli um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, im Vormonat waren es 2,8 Prozent; der Verbraucherpreisindex stieg gegenüber Juni um 0,7 Prozent
- Starker Preisanstieg bei Energie, insbesondere Heizöl (+33,7 Prozent) und Benzin (+28,1 Prozent), auch wegen dem Auslaufen der Spritpreisbremse
- Ohne Energie läge die Inflation nur bei 2,3 Prozent; Nahrungsmittel im Schnitt +1,0 Prozent, Obst und Gemüse +2,5 bzw. +3,8 Prozent, Strom (−6,1 Prozent) sowie Erdgas (−2,6 Prozent) und Fernwärme (−6,4 Prozent) sanken
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
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