Inflation zieht im Juli kräftig an
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Wirtschaft: Inflationsanstieg in Deutschland
Wiesbaden () – Die Inflationsrate in Deutschland hat im Juli kräftig zugelegt. Das zeigen Daten aus den Bundesländern, die am Donnerstagmorgen bereits veröffentlicht wurden. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht seine Schätzung für die bundesweite Inflationsrate erst am frühen Nachmittag.
Doch es ist klar, dass diese deutlich höher ausfallen wird als im Juni, denn in allen Bundesländern, die schon Zahlen veröffentlicht haben, geht es deutlich nach oben. So stieg die jährliche Inflationsrate im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW gegenüber dem Vormonat von 2,1 auf 2,7 Prozent, in Bayern von 2,5 auf 2,8, in Baden-Württemberg von 2,1 auf 2,5 und in Niedersachsen von 2,5 auf 2,7 Prozent.
Ein wichtiger Grund dürfte die Rücknahme des Tankrabatts gewesen sein, dadurch stiegen beispielsweise in NRW die Preise für Diesel um 20,0 Prozent und Benzin um 15,8 Prozent gegenüber dem Vormonat. Das Statistische Landesamt NRW machte aber auch darauf aufmerksam, dass Sonderangebote im Bekleidungseinzelhandel im Juli einen gewissen Einfluss hatten. So führte der „Sale“ im Vormonatsvergleich zu Preisrückgängen um die fünf Prozent – und dämpfte damit einen noch stärkeren Anstieg.
Auf Basis der bisher bekannten Daten aus den Bundesländern dürfte die bundesweite Inflationsrate, die für Juni vom Statistischen Bundesamt noch mit 2,3 Prozent berechnet worden war, auf einen Wert zwischen 2,6 und 2,8 Prozent steigen (Mittel: 2,7 Prozent).
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Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Jährliche Inflationsrate stieg im Juli gegenüber Juni in NRW von 2,1 auf 2,7 Prozent, in Bayern von 2,5 auf 2,8 Prozent, in Baden-Württemberg von 2,1 auf 2,5 Prozent und in Niedersachsen von 2,5 auf 2,7 Prozent
- Rücknahme des Tankrabatts trieb u.a. Dieselpreise in NRW um 20,0 Prozent und Benzinpreise um 15,8 Prozent gegenüber dem Vormonat
- Bundesweite Inflationsrate wird auf Basis der Länderwerte voraussichtlich von 2,3 Prozent (Juni) auf 2,6 bis 2,8 Prozent steigen (Mittel 2,7 Prozent)
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Deutschland insgesamt bzw. einzelne Bundesländer NRW, Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen; jährliche Inflationsrate stieg im Juli: NRW 2,1→2,7 Prozent, Bayern 2,5→2,8 Prozent, Baden-Württemberg 2,1→2,5 Prozent, Niedersachsen 2,5→2,7 Prozent
- Zielgruppe/Betroffenheit als gesamtwirtschaftlicher Preisindex, insbesondere Preiswirkung durch Rücknahme Tankrabatts: in NRW Dieselpreise +20,0 Prozent und Benzin +15,8 Prozent ggü. Vormonat
- Zeitraum/Fristen: Juli-Daten liegen vor, bundesweite Inflationsrate wird heute am frühen Nachmittag geschätzt; Juni bisher 2,3 Prozent, erwarteter Anstieg auf 2,6 bis 2,8 Prozent (Mittel 2,7)
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Rücknahme des Tankrabatts, dadurch Preissprünge bei Energie und Kraftstoffen insbesondere Diesel um 20,0 Prozent und Benzin um 15,8 Prozent in NRW
- Sonderangebote im Bekleidungseinzelhandel im Juli als dämpfender Faktor, dadurch im Vormonatsvergleich Preisrückgänge um etwa fünf Prozent und weniger starker Inflationsanstieg
- Basierend auf den Landesdaten: Anstieg der jährlichen Inflationsrate von 2,1 auf 2,7 Prozent in NRW, von 2,5 auf 2,8 Prozent in Bayern, von 2,1 auf 2,5 Prozent in Baden-Württemberg sowie von 2,5 auf 2,7 Prozent in Niedersachsen, wodurch bundesweit voraussichtlich ein Wert zwischen 2,6 und 2,8 Prozent erwartet wird (Mittel: 2,7 Prozent)
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Das Statistische Bundesamt veröffentlicht die Schätzung für die bundesweite Inflationsrate erst am frühen Nachmittag
- Die Bundesländer/Statistischen Landesämter veröffentlichen bereits eigene Inflationsdaten, die im Juli deutlich nach oben zeigen
- Die Preisänderungen werden insbesondere mit der Rücknahme des Tankrabatts sowie Sonderangeboten im Bekleidungseinzelhandel im Juli in Verbindung gebracht
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