Rotorblatt einer Windkraftanlage vor Cuxhaven geborgen
Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Panorama: Rotorblattbergung in Cuxhaven
Cuxhaven () – Die Bundespolizei hat am vergangenen Freitag ein abgebrochenes Rotorblatt einer Windkraftanlage aus der Nordsee geborgen. Wie die Bundespolizeiinspektion See Cuxhaven am Montag mitteilte, war das Blatt zwischen den Windparks „EnBW Hohe See“ und „EnBW He Dreiht“ gemeldet worden.
Zuvor waren Bergungsversuche durch eigene Arbeitsschiffe vor Ort erfolglos geblieben.
Daraufhin verlegte das Einsatzschiff BP83 BAD DÜBEN nach Rücksprache mit der Wasserstraßenschifffahrtsverwaltung zur bekannten Position. Das im Wasser treibende Objekt war 20 Meter lang und zwei Meter breit und bestand aus glasfaserverstärktem Kunststoff.
Aufgrund seiner Größe und der Tatsache, dass es nur knapp unter der Wasseroberfläche trieb, stellte es ein erhebliches Risiko für die Seeschifffahrt dar.
Das Rotorblatt wurde zunächst durch ein Kontrollboot zum Einsatzschiff geschleppt und dann über die Heckwanne auf das Hauptdeck gezogen. Dort wurde es in Stücke zersägt, um an Bord zu passen.
Am Sonntag wurden die Teile in Cuxhaven mit einem Kran an Land gebracht. Die Bergung ist damit abgeschlossen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Nahaufnahme vom Kontrollboot mit dem Rotorblatt (Archiv), Bundespolizeiinspektion See Cuxhaven via |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Bundespolizei barg ein abgebrochenes Rotorblatt einer Windkraftanlage aus der Nordsee, nachdem es zwischen den Windparks „EnBW Hohe See“ und „EnBW He Dreiht“ gemeldet worden war
- Bergungsversuche eigener Arbeitsschiffe waren erfolglos; danach verlegte das Einsatzschiff BP83 BAD DÜBEN das Objekt zur bekannten Position und schleppte es mit einem Kontrollboot an Bord
- Rotorblatt wurde über die Heckwanne auf das Hauptdeck gezogen, in Stücke zersägt und am Sonntag in Cuxhaven mit einem Kran an Land gebracht; Bergung abgeschlossen
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Bundespolizeiinspektion See Cuxhaven berührt Seeschifffahrt in der Nordsee bei den Windparks EnBW Hohe See und EnBW He Dreiht; abgebrochenes Rotorblatt wurde geborgen, um Risiko für die Schifffahrt zu vermeiden
- Zeitpunkt/Zeiträume: Meldung am vergangenen Freitag, Einsatz am Montag kommuniziert; Bergung bis Sonntag abgeschlossen
- Zahlen: Rotorblatt 20 Meter lang, 2 Meter breit; Risiko durch Treiben nur knapp unter der Wasseroberfläche; Zerlegung an Bord in Stücke und anschließend Transport/Anlandung in Cuxhaven per Kran
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Abgebrochenes Rotorblatt einer Windkraftanlage wurde zwischen den Windparks „EnBW Hohe See“ und „EnBW He Dreiht“ aus der Nordsee gemeldet; zuvor waren Bergungsversuche durch eigene Arbeitsschiffe erfolglos
- Das Objekt war etwa 20 Meter lang, zwei Meter breit und aus glasfaserverstärktem Kunststoff; wegen Größe und Treiben knapp unter der Wasseroberfläche bestand ein erhebliches Risiko für die Seeschifffahrt
- Auslöser war die Meldung des Rotorblatts, woraufhin das Einsatzschiff BP83 BAD DÜBEN nach Rücksprache verlegte; Bergung erfolgte per Schlepp durch Kontrollboot und anschließendem Zersägen an Bord sowie Anlandung mit Kran in Cuxhaven, danach Abschluss der Bergung
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Die Bundespolizei ließ ein Einsatzschiff zur gemeldeten Position verlegen und übernahm die Bergung des abgebrochenen Rotorblatts vor der Nordsee.
- Das Rotorblatt wurde zunächst mit einem Kontrollboot zum Einsatzschiff geschleppt, dann an Bord gezogen, zersägt und die Teile anschließend in Cuxhaven mit einem Kran an Land gebracht.
- Die Bergung wurde am Sonntag abgeschlossen, um das Risiko für die Seeschifffahrt zu beseitigen.
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