Pawlik fordert Prävention gegen Radikalisierung von Kindern

27. Juli 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Prävention gegen Radikalisierung in Berlin

() – Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge, Integration und Antirassismus, Natalie Pawlik (SPD), fordert bessere Präventionsarbeit gegen Radikalisierung von Kindern.

„Die wirksamste Antwort auf islamistischen Extremismus ist ein starker Rechtsstaat und konsequente Präventionsarbeit“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe). „Entscheidend ist, Radikalisierung frühzeitig zu erkennen und zu verhindern. Kinder und Jugendliche müssen in der Lage sein, extremistische Propaganda zu erkennen, sie kritisch einzuordnen und ihr zu widerstehen, sowohl auf dem Schulhof als auch im digitalen Raum.“

„Das Internet ist heute einer der wichtigsten Orte der Radikalisierung, deshalb muss es auch ein zentraler Ort der Prävention sein. Wir müssen junge Menschen dort mit demokratischen Gegenangeboten erreichen, wo extremistische Akteure um ihre Aufmerksamkeit werben.“ Das allein reiche jedoch nicht aus. „Zugleich müssen digitale Plattformen ihren gesetzlichen Pflichten konsequent nachkommen, geltendes europäisches Recht durchsetzen und verhindern, dass extremistische Propaganda Reichweite gewinnt“, so Pawlik.

Die Integrationsbeauftragte sieht auch Verantwortung der Schulen. „Im Klassenzimmer und auf dem Schulhof müssen ein respektvoller Umgang und gegenseitige Achtung als Grundsatz gelten“, sagte Pawlik der Zeitung. „Lehrpläne, Schulbücher und die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften müssen die Werte unserer vielfältigen Gesellschaft vermitteln und widerspiegeln sowie kritisch gegen jede Form von Extremismus und Rassismus sein. Nur so können wir verhindern, dass extremistische Ideologien überhaupt Fuß fassen und junge Menschen in erreichen.“

Siehe auch:  SPD-Fraktionsvize widerspricht Junger Gruppe im Rentenstreit
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Tatort nach Todesfahrt beim CSD am 27.07.2026

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Natalie Pawlik fordert bessere Präventionsarbeit gegen Radikalisierung von Kindern und Jugendlichen, mit Fokus auf frühes Erkennen und Verhindern
  • Prävention soll auch im digitalen Raum zentral sein; außerdem sollen Plattformen ihren gesetzlichen Pflichten nachkommen und verhindern, dass extremistische Propaganda Reichweite gewinnt
  • Schulen sollen durch Lehrpläne, Schulbücher sowie Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften demokratische Werte vermitteln und kritisch gegen Extremismus und Rassismus wirken

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind Kinder und Jugendliche in Deutschland; Fokus auf frühe Erkennung und Verhinderung von Radikalisierung, sowie Fähigkeit extremistische Propaganda im analogen Schulumfeld und im digitalen Raum kritisch einzuordnen und ihr zu widerstehen
  • Betroffene Einrichtungen/Stakeholder sind Schulen (Lehrpläne, Schulbücher, Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften) sowie digitale Plattformen/Online-Räume; es sollen gesetzliche Pflichten erfüllt, europäisches Recht durchgesetzt und verhindert werden, dass extremistische Propaganda Reichweite gewinnt
  • Keine konkreten Zahlen oder verbindlichen Fristen/Zeiträume genannt, lediglich Forderungen nach besserer Präventionsarbeit gegen Radikalisierung von Kindern und Jugendlichen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Forderung nach früher Erkennung und Verhinderung von Radikalisierung bei Kindern und Jugendlichen durch Präventionsarbeit, damit extremistische Propaganda kritisch eingeordnet und abgelehnt wird
  • Islamistisch extremistischer Radikalisierungstrend auch im digitalen Raum; Internet als zentraler Ort der Radikalisierung erfordert demokratische Gegenangebote sowie konsequente Durchsetzung gesetzlicher Pflichten durch digitale Plattformen
  • Verantwortung von Schulen durch respektvollen Umgang und passende Lehrinhalte; Lehrpläne, Schulbücher sowie Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften sollen Werte der vielfältigen Gesellschaft vermitteln und kritisch gegen Extremismus und Rassismus arbeiten

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Natalie Pawlik fordert, Radikalisierung bei Kindern und Jugendlichen frühzeitig zu erkennen und durch gezielte Präventionsarbeit zu verhindern
  • Digitale Plattformen sollen ihre gesetzlichen Pflichten konsequent erfüllen, damit extremistische Propaganda weniger Reichweite gewinnt
  • Schulen sollen durch respektvollen Umgang, passende Lehrpläne sowie Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften Werte vermitteln und kritisch gegen Extremismus und Rassismus vorgehen
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