Zwei Männer mit Haftbefehlen festgenommen
Regional - Schleswig-Holstein - aktuelle Fakten und Einordnung
Bundespolizei Brunsbüttel: Haftbefehle
Brunsbüttel () – Die Bundespolizei hat zwei Männer mit Haftbefehlen festgenommen. Wie die Bematen am Montag mitteilten, hatte einer der Männer sich zuvor freiwillig auf dem Revier in Brunsbüttel gemeldet, um seine verlorene Tasche abzuholen.
Gegen 18:15 Uhr erschien ein 30-jähriger Deutscher auf dem Bundespolizeirevier Brunsbüttel.
Seine Tasche war in Elmshorn verloren gegangen und von Bundespolizisten sichergestellt worden. Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass zwei Haftbefehle gegen den Mann vorlagen – unter anderem wegen Betrugs.
Er hätte 305 Euro zahlen müssen, konnte den Betrag aber nicht aufbringen. Daraufhin wurde er in die JVA Itzehoe überstellt, wo ihn eine zwölftägige Haftstrafe erwartet.
Nur wenige Stunden zuvor, gegen 15:00 Uhr, hatten dieselben Bundespolizisten im Bahnhof Elmshorn einen 31-jährigen Deutschen kontrolliert.
Auch gegen ihn lag ein Haftbefehl vor – wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung. Da er die geforderten 2.500 Euro nicht zahlen konnte, wurde auch er in die JVA Itzehoe gebracht.
Dort muss er eine 25-tägige Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Festnahme mit Handschellen (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- 30-jähriger Deutscher in Brunsbüttel nach freiwilliger Meldung auf dem Revier wegen zwei Haftbefehlen (u.a. Betrug) festgenommen und für 12 Tage in die JVA Itzehoe überstellt, weil 305 Euro nicht gezahlt werden konnten
- 31-jähriger Deutscher im Bahnhof Elmshorn wegen Haftbefehl (Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung) festgenommen und für 25 Tage in die JVA Itzehoe überstellt, weil 2.500 Euro nicht gezahlt werden konnten
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Bundespolizei in Brunsbüttel und Bahnhof Elmshorn; zwei in Deutschland lebende Männer (30 und 31 Jahre) mit Haftbefehlen wegen u. a. Betrugs sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte/Beleidigung; Festnahmen am Montag um 18:15 (30-Jähriger) und um 15:00 (31-Jähriger) mit anschließender Überstellung in die JVA Itzehoe
- Zielgruppe/Betroffene: 30-Jähriger Deutscher mit Zahlungsforderung 305 Euro; Haftstrafe 12 Tage in der JVA Itzehoe
- 31-Jähriger Deutscher mit Zahlungsforderung 2.500 Euro; Ersatzfreiheitsstrafe 25 Tage in der JVA Itzehoe
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Verlorene bzw. zuvor sichergestellte Tasche führt zur freiwilligen Meldung auf dem Bundespolizeirevier Brunsbüttel; dabei werden zwei bestehende Haftbefehle festgestellt (u.a. Betrug), Geldforderung von 305 Euro kann nicht gezahlt werden, Übergabe in die JVA Itzehoe
- Kurz zuvor im Bahnhof Elmshorn Kontrolle mit Haftbefehl (u.a. Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung); geforderte 2.500 Euro können nicht gezahlt werden, Übergabe in die JVA Itzehoe zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe
- Auslöser sind nicht die unmittelbaren Handlungen vor Ort, sondern die nicht erfüllten Zahlungsforderungen aus Haftbefehlen; Kontext ist die Festnahme durch die Bundespolizei im Rahmen von Kontrollen und Überprüfungen
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Die Bundespolizei hat zwei Männer aufgrund bestehender Haftbefehle festgenommen und zur Vollstreckung in die JVA Itzehoe gebracht
- Die Männer konnten die geforderten Geldbeträge nicht zahlen, woraufhin Ersatzfreiheitsstrafen bzw. Haftstrafen in der JVA vollstreckt werden
- Weimer plant Skulpturensammlung an historischem Ort in Berlin - 5. August 2026
- Ramelow will Volksabstimmung über Wehr- und Zivildienst - 5. August 2026
- DIHK: Zahl der Firmengründungen 2025 deutlich gestiegen - 5. August 2026


