Höchststand bei Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen in Thüringen

24. Juli 2026

Regional - Thüringen - aktuelle Fakten und Einordnung

: Statistik zur Anerkennung ausländischer Qualifikationen

() – Das Thüringer Landesamt für Statistik hat für das Jahr 2025 einen neuen Höchststand bei den Verfahren zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen gemeldet. Wie die Behörde am Freitag in Erfurt mitteilte, wurden 992 Verfahren abgeschlossen – 70 mehr als im Jahr 2024, was einem Anstieg um 7,6 Prozent entspricht.

In 891 Fällen wurde die vollständige oder eingeschränkte Gleichwertigkeit zu einer in erworbenen Berufsqualifikation festgestellt.

Insgesamt gingen im vergangenen Jahr 1.121 Anerkennungsverfahren bei den zuständigen Stellen ein, darunter 869 Anträge für bundesrechtlich geregelte Berufe und 252 Anträge für nach Thüringer Landesrecht geregelte Berufe. Mehr als die Hälfte der Anträge (56,4 Prozent) stammte von Frauen.

Bei 31 Prozent der abgeschlossenen Verfahren (308) wurde die ausländische Berufsausbildung vollständig anerkannt, bei weiteren 56,4 Prozent (559) wurden Auflagen für Ausgleichsmaßnahmen erteilt. Negativ entschieden wurde in 101 Fällen (10,2 Prozent).

Den größten Anteil der Anerkennungsverfahren machten mit 66,7 Prozent (748 Verfahren) die medizinischen Gesundheitsberufe aus, gefolgt von lehrenden und ausbildenden Berufen mit 15,7 Prozent (176 Verfahren).

Betrachtet nach der Herkunft der Abschlüsse stammten 14,5 Prozent aus der EU, 36,4 Prozent aus dem übrigen Europa und 49 Prozent aus außereuropäischen Ländern. Darunter entfielen 357 Verfahren auf in Asien erworbene Abschlüsse, was einem Anteil von 31,8 Prozent entspricht.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Medizinisches Personal in einem Krankenhaus (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • 992 abgeschlossene Anerkennungsverfahren 2025, 70 mehr als 2024 (+7,6 Prozent)
  • In 891 Fällen wurde die vollständige oder eingeschränkte Gleichwertigkeit festgestellt
  • 748 Verfahren entfielen auf medizinische Gesundheitsberufe (66,7 Prozent)

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen Thüringen insbesondere zuständige Stellen des Anerkennungsverfahrens ausländischer Berufsqualifikationen; 2025 1.121 eingegangene Verfahren und 992 abgeschlossene Verfahren (70 mehr als 2024, +7,6%); 891 Fälle mit festgestellter vollständiger oder eingeschränkter Gleichwertigkeit
  • Zielgruppen vor allem medizinische Gesundheitsberufe und Anträge nach Bundes- bzw. Thüringer Landesrecht; 748 Anerkennungsverfahren medizinische Gesundheitsberufe (66,7%), 176 lehrende und ausbildende Berufe (15,7%); 869 bundesrechtlich geregelte Berufe und 252 nach Thüringer Landesrecht
  • Verfahrensausgänge und Herkunft der Abschlüsse; vollständig anerkannt 308 (31%), Auflagen/Ausgleichsmaßnahmen 559 (56,4%), negativ 101 (10,2%); Anträge/Abschlüsse 56,4% von Frauen; Herkunft 14,5% EU, 36,4% übriges Europa, 49% außereuropäisch davon 357 aus Asien (31,8%)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Thüringer Landesamt für Statistik meldet 2025 Höchststand bei Anerkennungsverfahren für ausländische Berufsqualifikationen; 992 abgeschlossene Verfahren, 70 mehr als 2024 (+7,6 Prozent)
  • Größter Anteil der Verfahren entfällt auf medizinische Gesundheitsberufe (66,7 Prozent bzw. 748); Anerkennung meist mit Gleichwertigkeitsfeststellung und häufigen Auflagen für Ausgleichsmaßnahmen (559 von 992)
  • Mehr als Hälfte der Anträge stammt von Frauen (56,4 Prozent); Herkunft der Abschlüsse überwiegend außereuropäisch (49 Prozent), davon 357 aus Asien (31,8 Prozent)

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Das Thüringer Landesamt für Statistik teilt mit, dass im Jahr 2025 insgesamt 992 Anerkennungsverfahren abgeschlossen wurden und dabei in 891 Fällen die Gleichwertigkeit ausländischer Berufsqualifikationen festgestellt wurde
  • Bei den abgeschlossenen Verfahren wurden in 308 Fällen (31 Prozent) die vollständige Anerkennung erteilt und in 559 Fällen (56,4 Prozent) Auflagen für Ausgleichsmaßnahmen erteilt
  • In 101 Fällen (10,2 Prozent) wurde die Anerkennung negativ entschieden
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH