Umfrage: Mehrheit sieht zunehmende staatliche Regulierung

23. Juli 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Deutsche sehen mehr Staatsregulierung

() – Laut einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach haben nahezu zwei Drittel der Deutschen den Eindruck, dass die staatliche Regulierung kontinuierlich zunehme und der Staat immer mehr in die persönliche Freiheit der Bürger eingreife. Das berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Freitagausgabe), die die Umfrage in Auftrag gegeben hat. Vor zehn Jahren war es noch knapp die Hälfte.

Die Frage lautete: „Wenn Sie einmal an die letzten Jahre denken: Haben Sie den Eindruck, dass der Staat immer mehr regelt, immer stärker in die persönliche Freiheit der Bürger eingreift, oder haben Sie nicht diesen Eindruck?“

Zugleich zeigt sich ein Teil der Teilnehmer selbstkritisch. Der Aussage „Wir Bürger haben uns in den letzten Jahren zu sehr darauf verlassen, dass der Staat sich um alles kümmert und uns unterstützt. Wir müssen wieder stärker Eigenverantwortung übernehmen“ stimmten 58 Prozent der Befragten zu, 22 Prozent verneinten sie.

Für die Lebensarbeitszeit wünscht sich die große Mehrheit der Befragten weniger Regulierung und mehr optionale Lösungen. Nur 20 Prozent halten eine umfassende Regulierung der Lebensarbeitszeit für richtig, 26 Prozent die der Altersvorsorge oder auch die der Nutzung sozialer Medien.

Die Umfrage wurde mündlich-persönlich vom 3. bis 16. Juli durchgeführt. Befragt wurden 1.040 Personen ab 16 Jahren.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Menschen in einer Fußgängerzone (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Fast zwei Drittel der Deutschen haben den Eindruck, dass die staatliche Regulierung kontinuierlich zunimmt und der Staat immer stärker in die persönliche Freiheit eingreift; vor zehn Jahren war es noch knapp die Hälfte
  • 58 Prozent stimmen zu, dass Bürger sich in den letzten Jahren zu sehr darauf verlassen haben, dass der Staat sich um alles kümmert, und wieder stärker Eigenverantwortung übernehmen müssen
  • Bei der Lebensarbeitszeit halten nur 20 Prozent eine umfassende Regulierung für richtig; 26 Prozent meinen das auch für die Altersvorsorge oder die Nutzung sozialer Medien

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: nahezu zwei Drittel der Deutschen; davon haben viele den Eindruck, dass der Staat seit Jahren immer stärker regelt und in persönliche Freiheit eingreift; Vergleich: vor zehn Jahren knapp die Hälfte; Selbsteinschätzung: 58% stimmen zu, dass Bürger sich zu sehr auf den Staat verlassen und mehr Eigenverantwortung übernehmen müssen, 22% verneinen
  • Zielgruppe/Themen: Lebensarbeitszeit, Altersvorsorge, Nutzung sozialer Medien; 20% halten umfassende Regulierung der Lebensarbeitszeit für richtig, 26% eine Regulierung der Altersvorsorge oder auch der Nutzung sozialer Medien
  • Zeitraum/Region/Zahlen: Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach in Auftrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung; mündlich-persönlich vom 3. bis 16. Juli; Befragte: 1.040 Personen ab 16 Jahren (Deutschland)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Umfrage: nahezu zwei Drittel der Deutschen haben den Eindruck, dass staatliche Regulierung zunehme und der Staat stärker in persönliche Freiheit eingreife; vor zehn Jahren war der Anteil noch knapp die Hälfte
  • Hintergrund/Eigenkritik: 58 Prozent stimmen zu, dass Bürger sich zu stark darauf verlassen hätten, dass der Staat sich um alles kümmert; zugleich Wunsch nach mehr Eigenverantwortung
  • Kontext/Erwartungen: für Lebensarbeitszeit und auch Altersvorsorge sowie Nutzung sozialer Medien wird von der Mehrheit weniger Regulierung und mehr optionale Lösungen bevorzugt; methodischer Rahmen: mündlich-persönliche Befragung 3.–16. Juli, 1.040 Personen ab 16 Jahren

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine konkrete Maßnahme von Politik oder Behörden genannt, stattdessen Auswertung einer Umfrage zur Wahrnehmung zunehmender staatlicher Regulierung
  • Keine konkreten Schritte zur Entlastung oder Änderung von Regeln für Lebensarbeitszeit, Altersvorsorge oder soziale Medien beschrieben
  • Keine verwertbaren Hinweise auf konkretes behördliches Handeln oder laufende politische Initiativen enthalten
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH