Dax startet leicht im Plus – Ölpreis steigt weiter

22. Juli 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: DAX-Start in Frankfurt

Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Mittwoch mit leichten Gewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.060 Punkten berechnet, 0,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Gea, Airbus und MTU, am Ende Scout24, Hochtief und Continental.

Der Ölpreis stieg weiter stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 93,31 US-Dollar; das waren 2,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags. „93 Dollar sind gleichbedeutend mit einem Sechs-Wochen-Hoch“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. „Die gegenseitigen Angriffe gehen weiter. Eine Blockade saudi-arabischer Ölexporte über das Rote Meer ist auch im Ölpreis von 93 Dollar sicherlich noch nicht eingepreist.“ Der erneute Preisanstieg bei Öl und Gas schüre neue Inflationsängste und lasse die Zinsen entsprechend steigen.

„Die Aktienmärkte gehen mit der aktuellen Eskalation erstaunlich entspannt um“, so Altmann. Hier überwiege weiterhin die Hoffnung auf ein schnelles Ende der Eskalation und eine Rückkehr an den Verhandlungstisch. „Je länger diese Eskalation anhält, desto weniger werden die Aktienmärkte allerdings darum herumkommen, diesen gefährlichen Mix aus steigenden Energie- und steigenden Finanzierungskosten einzupreisen.“

Der Dax hatte die psychologisch wichtige 25.000 zuletzt zurückerobert. „Dabei waren die Umsätze allerdings unterdurchschnittlich niedrig“, sagte der Analyst. „Und das liegt aktuell sicherlich nicht nur am saisonalen Sommereffekt. Viele warten im Moment ab, wie die Berichtssaison in anläuft und wie sich der -Konflikt entwickelt. Die Angst, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden, ist aktuell riesig.“

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Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1412 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8763 Euro zu haben.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Dax-Start am Mittwoch mit leichten Gewinnen; Kursstand gegen 9:30 Uhr bei rund 25.060 Punkten, plus 0,2 Prozent gegenüber dem Schlussniveau vom Vortag
  • Ölpreisanstieg: Brent lag gegen 9:00 Uhr bei 93,31 US-Dollar je Fass, plus 2,5 Prozent gegenüber dem Schluss des vorherigen Handelstags; 93 US-Dollar wurden als Sechs-Wochen-Hoch eingeordnet
  • Analyst nennt anhaltende Eskalation als Risiko für Aktien; längere Dauer könne zunehmen, dass steigende Energie- und Finanzierungskosten stärker eingepreist werden

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind Anleger/Finanzmärkte in Europa, insbesondere der deutsche Aktienmarkt (Dax) und damit Investoren in Deutschland; Dax-Start bei rund 25.060 Punkten (+0,2%), Bewegung über/unter führenden Werten (u.a. Gea/Airbus/MTU vs. Scout24/Hochtief/Continental), außerdem Ölmarktimpuls mit Brent 93,31 US-Dollar (+2,5%) als Sechs-Wochen-Hoch (Zeitbezug: etwa letzte 6 Wochen)
  • Betroffen sind Verbraucher/Volkswirtschaft durch potenziell steigende Inflationserwartungen und Zinsen infolge erneuter Öl- und Gaspreissteigerungen; konkrete Verknüpfung im Text erfolgt ohne genaue Prozent-/Fristangaben, aber mit der Aussage, dass Energie- und Finanzierungskosten steigen und die Märkte länger an die Eskalation anpassen müssen (Zeitbezug: Dauer der Eskalation/„je länger“)
  • Betroffen ist die geopolitische Lage rund um den Iran-Konflikt und mögliche Blockade saudi-arabischer Ölexporte über das Rote Meer; regionale Einordnung: Naher Osten (Rotes Meer/Saudi-Arabien) sowie Iran, Zeitbezug: „noch nicht eingepreist“ im Ölpreis und weiteres Abwarten bis zur Berichtssaison in Deutschland (Zeitbezug: laufende Berichtssaison/„aktuell“ im Sommer)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Leichter Dax-Anstieg zu Handelsstart bei rund 25.060 Punkten; Kursverhalten mit Schwerpunkt auf Ölpreisbewegungen als wesentlicher Hintergrund für Stimmung und Erwartungen
  • Ölpreis steigt stark wegen anhaltender gegenseitiger Angriffe und möglicher noch nicht eingepreister Blockade saudi-arabischer Ölexporte über das Rote Meer, was neue Inflations- und Zinserwartungsängste auslöst
  • Marktteilnehmer warten ab wegen Berichtssaison in Deutschland und Entwicklung des Iran-Konflikts; dadurch niedrige Umsätze und große Sorge, „auf dem falschen Fuß“ erwischt zu werden

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine Angabe
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