Gangway von Massengutschiff im Hafen Brake durch Schiffsunfall zerstört
Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Panorama: Unfall im Seehafen Brake
Brake () – Im Seehafen Brake hat es am Dienstagmorgen einen Schiffsunfall gegeben. Wie die Wasserschutzpolizei mitteilte, wurde die Gangway eines 183 Meter langen Massengutschiffes erheblich beschädigt.
Der Unfall ereignete sich gegen 6.30 Uhr, als ein weserabwärts fahrendes Seeschiff vorbeipassierte.
Durch dessen Sog geriet das an der Pier festgemachte Schiff in Bewegung. Dabei riss die ausgebrachte Gangway ab und wurde stark beschädigt.
Personen kamen nicht zu Schaden, da sich zum Zeitpunkt des Unfalls niemand auf der Gangway aufhielt.
Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei ergaben, dass das betroffene Schiff nicht vorschriftsmäßig festgemacht war. Videoaufnahmen zeigen, dass einige Festmacherleinen nicht durchgeholt waren, sodass das Schiff in Bewegung geraten konnte.
Die Passage des vorbeifahrenden Schiffes erfolgte mit angemessener Geschwindigkeit und war nicht unfallursächlich. Da nur Sachschaden am Schiff entstand, leitete die Hafenbehörde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den verantwortlichen Kapitän ein und erhob ein Verwarnungsgeld.
Die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung in Hamburg wurde ebenfalls informiert.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Beschädigte Gangway des Massengutschiffes (Archiv), Wasserschutzpolizei Brake via |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Die Gangway eines 183 Meter langen Massengutschiffes im Seehafen Brake wurde gegen 6.30 Uhr durch den Sog eines weserabwärts vorbeifahrenden Seeschiffs erheblich beschädigt, nachdem sich das festgemachte Schiff in Bewegung setzte und die Gangway abriss
- Die Wasserschutzpolizei stellte fest, dass das Schiff nicht vorschriftsmäßig festgemacht war; Videoaufnahmen zeigten, dass mehrere Festmacherleinen nicht durchgeholt waren, sodass das Schiff sich bewegen konnte
- Die Hafenbehörde leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den verantwortlichen Kapitän ein und erhob ein Verwarnungsgeld; die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung in Hamburg wurde informiert
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Seehafen Brake; betroffen ist ein 183 Meter langes Massengutschiff mit beschädigter Gangway; Unfall am Dienstagmorgen gegen 6.30 Uhr (Personen nicht verletzt, nur Sachschaden)
- Verantwortlicher Kapitän; Ermittlungen der Wasserschutzpolizei ergaben nicht vorschriftsmäßiges Festmachen (Festmacherleinen nicht durchgeholt); Hafenbehörde leitet Ordnungswidrigkeitenverfahren ein und erhebt Verwarnungsgeld
- Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung in Hamburg; wurde über den Unfall informiert
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Unfallgrund: durch den Sog des weserabwärts vorbeifahrenden Seeschiffs geriet das am Pier festgemachte Massengutschiff in Bewegung; dabei riss die ausgebrachte Gangway ab und wurde erheblich beschädigt
- Auslöser/Umstände: mehrere Festmacherleinen waren laut Videoaufnahmen nicht durchgeholt, das betroffene Schiff war nicht vorschriftsmäßig festgemacht
- Kontext: um 6.30 Uhr im Seehafen Brake; keine Personenschäden, nur Sachschaden; Hafenbehörde leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den verantwortlichen Kapitän ein und erhob ein Verwarnungsgeld, Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung wurde informiert
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Die Hafenbehörde leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den verantwortlichen Kapitän ein und erhob ein Verwarnungsgeld
- Die Wasserschutzpolizei führte Ermittlungen zum Unfallhergang durch, u.a. wegen nicht vorschriftsmäßigen Festmachens
- Die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung wurde über den Vorfall informiert
- Norris holt erste Pole der Saison beim Großen Preis von Ungarn - 25. Juli 2026
- Pedelec-Fahrer in Wadersloh schwer verletzt - 25. Juli 2026
- Hunderttausende wegen Waldbränden in Südwesteuropa evakuiert - 25. Juli 2026


