Brauer-Bund warnt vor Brauereisterben in Deutschland

21. Juli 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Lage der Braubranche in

Berlin () – Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bunds, Holger Eichele, warnt vor einem Brauereisterben in . Mit Blick auf die anhaltend hohen Produktionskosten und den Rückgang des Bierkonsums sei damit zu rechnen, dass die Anzahl der Brauereien in Deutschland weiter abnehmen werde, sagte Eichele der „Rheinischen Post“.

Seit bereits zwei Jahren lägen die monatlichen Absatzzahlen unter denen des Vorjahresmonats, teilweise deutlich. Das Jahr 2025 schloss die Branche mit einem Minus von sechs Prozent ab – ein Wert, der deutlich über den seit vielen Jahren üblichen ein bis zwei Prozent jährlichem Rückgang der Biermenge liegt.

Auch 2026 bezeichnete Eichele als „anspruchsvolles Jahr“: Bis Mai habe der Verlust gegenüber dem Vorjahr mehr als fünf Prozent betragen. Eichele warnte: „Tatsache ist, dass es die Branche weniger mit einer Absatzdelle als mit einer echten Zäsur zu tun hat, deren Ursachen vielfältig sind.“ Als Gründe für die Entwicklung nannte er unter anderem ein durch anhaltende politische Unsicherheit verursachtes negatives Konsumklima, die demografische Situation im Land sowie Post-Pandemie-Effekte wie die anhaltende Krise der Gastronomie.

Laut einem neuen Bericht des weltgrößten Hopfenhändlers „Barth Haas“ sank der Ausstoß der deutschen Brauwirtschaft im vergangenen Jahr um rund 5,6 Prozent auf 79,24 Millionen Hektoliter.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Biertrinker (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Holger Eichele (Deutscher Brauer-Bund) warnt vor einem Brauereisterben und erwartet, dass die Anzahl der Brauereien in Deutschland weiter abnimmt
  • Eichele nennt als Gründe u. a. anhaltende politische Unsicherheit mit negativem Konsumklima, die demografische Situation sowie Post-Pandemie-Effekte wie die anhaltende Krise der Gastronomie
  • Laut Bericht von Barth Haas sank der Ausstoß der deutschen Brauwirtschaft 2025 um rund 5,6 Prozent auf 79,24 Millionen Hektoliter

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen ist die deutsche Brauereibranche; Zielgruppe sind Brauereien insgesamt, regional ganz Deutschland; Holger Eichele warnt vor weiterem Brauereisterben und einem weiteren Rückgang der Anzahl der Brauereien bei anhaltend hohen Produktionskosten und sinkendem Bierkonsum; Absatzzahlen seit 2 Jahren monatlich unter Vorjahresniveau, 2025 Minus 6 Prozent, bis Mai 2026 Verlust gegenüber Vorjahr mehr als 5 Prozent
  • Zahlen/Zeiträume: 2025 Rückgang der Biermenge um 6 Prozent; bis Mai 2026 Verlust gegenüber Vorjahr mehr als 5 Prozent; 2024/„vergangenes Jahr“ Rückgang des Ausstoßes der deutschen Brauwirtschaft um rund 5,6 Prozent auf 79,24 Millionen Hektoliter

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Anhaltend hohe Produktionskosten sowie Rückgang des Bierkonsums seit zwei Jahren; Absatzzahlen liegen monatlich unter Vorjahresniveau, 2025 mit minus 6 Prozent über dem üblichen Rückgang (1–2 Prozent)
  • Politische Unsicherheit als negatives Konsumklima, demografische Situation, Post-Pandemie-Effekte wie anhaltende Krise der Gastronomie
  • 2026 anspruchsvolle Entwicklung mit weiterem Verlust gegenüber Vorjahr (bis Mai mehr als 5 Prozent) sowie sinkender Ausstoß der deutschen Brauwirtschaft um rund 5,6 Prozent auf 79,24 Millionen Hektoliter

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

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