Studie: Klimawandelskeptizismus nimmt in Deutschland zu

20. Juli 2026

Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung

Klimawandel-Skepsis in

Flensburg () – Der Klimawandelskeptizismus nimmt in offenbar stark zu. Das geht aus einer neuen Studie der Europa-Universität Flensburg hervor.

Demnach nahm die skeptische Haltung gegenüber dem Klimawandel und damit verbundenen Prozessen und Maßnahmen zwischen 2022 und 2023 erstmals seit Jahren wieder deutlich zu. Besonders stark soll der Anstieg unter Personen mit rechter politischer Orientierung, geringem Vertrauen in die Bundesregierung und hierarchischen Weltbildern sein.

Die Untersuchung, die auf Daten von 3.074 Personen basiert, zeigt, dass 59 Prozent der Befragten im Jahr 2023 stärkere skeptische Einstellungen hatten als im Vorjahr. Besonders in der Gruppe mit zuvor niedrigen skeptischen Einstellungen nahm die Zahl der Skeptiker zu. Die Forscher ordneten die Fragen fünf Dimensionen des Klimawandelskeptizismus zu, darunter Zweifel an der menschengemachten Klimakrise und an klimapolitischen Maßnahmen.

Laut Studie kann der Anstieg des Skeptizismus weniger durch die individuelle ökonomische Lage erklärt werden. Vielmehr seien subjektive Einstellungsfaktoren wie rechte politische Orientierungen und Misstrauen gegenüber staatlichen Institutionen ausschlaggebend. Die Forscher schreiben, dass Klimaschutz „sozial gerecht“ gestaltet werden müsse, um das Vertrauen in politische Institutionen zu stärken.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Klimawandelskeptizismus in Deutschland ist zwischen 2022 und 2023 erstmals seit Jahren wieder deutlich stärker geworden
  • Besonders stark nahm die Skepsis bei Personen mit rechter politischer Orientierung, geringem Vertrauen in die Bundesregierung und hierarchischen Weltbildern zu
  • 59 Prozent der Befragten hatten 2023 stärkere skeptische Einstellungen als im Vorjahr; der Anstieg lässt sich laut Studie weniger durch die individuelle ökonomische Lage erklären, sondern vor allem durch Einstellungsfaktoren wie Misstrauen gegenüber staatlichen Institutionen und rechte Orientierung

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Deutschland; Zielgruppe: Personen mit rechter politischer Orientierung, geringem Vertrauen in die Bundesregierung sowie hierarchischen Weltbildern; zwischen 2022 und 2023 erstmals seit Jahren deutlicher Anstieg des Klimawandelskeptizismus; 59 Prozent hatten 2023 stärkere skeptische Einstellungen als im Vorjahr
  • Befragungsdaten: Studie basiert auf 3.074 Personen; stärkerer Anstieg besonders bei Personen, die zuvor niedrige skeptische Einstellungen hatten; erfasst fünf Dimensionen einschließlich Zweifel an menschengemachter Klimakrise und an klimapolitischen Maßnahmen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Zunahme des Klimawandelskeptizismus zwischen 2022 und 2023, erstmals wieder deutlich nach Jahren, besonders bei rechter politischer Orientierung, geringem Vertrauen in die Bundesregierung und hierarchischen Weltbildern
  • Gründe laut Studie weniger durch die individuelle ökonomische Lage, sondern vor allem durch subjektive Einstellungsfaktoren wie Misstrauen gegenüber staatlichen Institutionen und Zweifel an menschengemachter Klimakrise sowie an klimapolitischen Maßnahmen
  • Kontext/Hintergrund: Studie an 3.074 Befragten, bei 59 Prozent stärkere Skepsis im Jahr 2023; Empfehlung, Klimaschutz sozial gerecht zu gestalten, um Vertrauen in politische Institutionen zu stärken

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