Zollfahndung hebt mutmaßliches Drogenlabor in Ludwigsfelde aus

17. Juli 2026

Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Panorama: Zollfahndung in Ludwigsfelde

Ludwigsfelde () – Das Zollfahndungsamt -Brandenburg hat im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin ein mutmaßlich illegales Labor zur Herstellung von Methamphetamin in Ludwigsfelde ausgehoben. Wie die Behörde am Freitag mitteilte, wurden bei dem Einsatz am Mittwoch rund 30 Kilogramm Methamphetamin sowie fast 50 Liter mutmaßliche Methamphetamin-Base sichergestellt.

Das Labor befand sich den Angaben zufolge noch in der Aufbauphase.

Im Zuge der Ermittlungen, die sich gegen insgesamt zwölf Beschuldigte im Alter von 19 bis 47 Jahren richten, erfolgten 14 weitere Durchsuchungen in Berlin und Brandenburg sowie eine Durchsuchung in . Betroffen waren Wohnanschriften in den Berliner Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg, Tempelhof-Schöneberg und Mitte sowie Geschäftsräume in Tempelhof-Schöneberg und Pankow.

In einer Wohnung in Charlottenburg-Wilmersdorf wurden zudem fast 50 Kilogramm Cannabisprodukte, 32 Kilogramm Ketamin sowie drei scharfe Schusswaffen einschließlich Munition aufgefunden.

Der 21 Jahre alte Hauptbeschuldigte soll für das Labor drei mexikanische Staatsangehörige im Alter zwischen 46 und 47 Jahren engagiert haben, die vor Ort festgenommen wurden. Insgesamt nahmen die Einsatzkräfte sieben Beschuldigte vorläufig fest.

Sechs von ihnen wurden einer Haftrichterin in Berlin und vorgeführt, die Haftbefehle erließ und in Vollzug setzte. Ausgangspunkt der Ermittlungen waren Erkenntnisse aus einem mutmaßlichen Cannabisschmuggel im Februar.

An den Maßnahmen waren mehr als 250 Einsatzkräfte beteiligt, darunter die Bundespolizei, das Bundeskriminalamt, die Analytische Task Force des LKA Berlin und das THW.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Drogenlabor (Archiv), Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg via

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Das Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg hat im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin ein mutmaßlich illegales Methamphetamin-Labor in Ludwigsfelde ausgehoben; sichergestellt wurden rund 30 Kilogramm Methamphetamin und fast 50 Liter mutmaßliche Methamphetamin-Base
  • Bei den Ermittlungen wurden gegen zwölf Beschuldigte 14 weitere Durchsuchungen in Berlin und Brandenburg sowie eine in Baden-Württemberg durchgeführt; in Charlottenburg-Wilmersdorf wurden außerdem fast 50 Kilogramm Cannabisprodukte, 32 Kilogramm Ketamin sowie drei Schusswaffen mit Munition gefunden
  • Im Einsatz wurden sieben Beschuldigte vorläufig festgenommen; sechs wurden einer Haftrichterin vorgeführt, Haftbefehle erlassen und in Vollzug gesetzt; beteiligt waren über 250 Einsatzkräfte, darunter Bundespolizei, Bundeskriminalamt, Analytische Task Force des LKA Berlin und THW

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe/Region/Umfang: mutmaßlich illegales Methamphetamin-Labor in Ludwigsfelde; Ermittlungsraum umfasst Berlin (Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg, Tempelhof-Schöneberg, Mitte) sowie Brandenburg und Baden-Württemberg; gegen 12 Beschuldigte (19 bis 47 Jahre)
  • Zahlen/Mengen/Zeit: sichergestellt bei Einsatz am Mittwoch rund 30 kg Methamphetamin und fast 50 Liter mutmaßliche Methamphetamin-Base; dazu in Charlottenburg-Wilmersdorf fast 50 kg Cannabisprodukte, 32 kg Ketamin und drei Schusswaffen inkl. Munition; 14 weitere Durchsuchungen in Berlin/Brandenburg plus eine Durchsuchung in Baden-Württemberg; sieben Beschuldigte vorläufig festgenommen; sechs vor Haftrichterin in Berlin und Heidelberg, Haftbefehle erlassen
  • Einsatzbeteiligte/Zeitraum: mehr als 250 Einsatzkräfte (u. a. Bundespolizei, Bundeskriminalamt, Analytische Task Force des LKA Berlin, THW); Ausgangspunkt der Ermittlungen waren Erkenntnisse aus mutmaßlichem Cannabisschmuggel im Februar; Labor befand sich noch in Aufbauphase

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Ermittlungen und Erkenntnisse aus einem mutmaßlichen Cannabisschmuggel im Februar führten zum Verdacht auf ein weiteres illegales Betätigungsfeld mit Methamphetaminproduktion
  • mutmaßlicher Aufbau eines Methamphetamin-Labors in Ludwigsfelde; für die Laborarbeit soll der 21-jährige Hauptbeschuldigte drei mexikanische Staatsangehörige engagiert haben, die vor Ort festgenommen wurden
  • in Zusammenhang stehende Hintergründe mit weiteren illegalen Substanzen und Tatmitteln bei Durchsuchungen, darunter Cannabisprodukte, Ketamin sowie Schusswaffen und Munition; Einsatz mit Durchsuchungen in mehreren Bundesländern im Rahmen eines Verfahrens gegen zwölf Beschuldigte

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Das Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg hat im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin ein mutmaßlich illegales Methamphetaminlabor in Ludwigsfelde ausgehoben und bei dem Einsatz rund 30 Kilogramm Methamphetamin sowie fast 50 Liter mutmaßliche Methamphetamin-Base sichergestellt
  • Im Rahmen der Ermittlungen wurden 14 weitere Durchsuchungen in Berlin und Brandenburg sowie eine Durchsuchung in Baden-Württemberg durchgeführt und dabei u. a. Cannabisprodukte, Ketamin sowie scharfe Schusswaffen samt Munition sichergestellt
  • Sieben Beschuldigte wurden vorläufig festgenommen, sechs davon Haftrichterlich vorgeführt; Haftbefehle wurden erlassen und in Vollzug gesetzt
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