13-Jährige verursacht Unfall auf E-Scooter ohne Versicherung
Mecklenburg-Vorpommern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Panorama: Unfall auf Rügen
Mönchgut () – Auf dem Mönchgut auf Rügen hat eine 13-Jährige mit ihrem E-Scooter einen ungewöhnlichen Verkehrsunfall verursacht. Wie die Polizei Neubrandenburg am Freitag mitteilte, war das Mädchen am Donnerstag auf einem Fuß- und Radweg entlang der Landesstraße 292 unterwegs.
Dabei zog sie ein zuvor liegengebliebenes Mofa, auf dem sich eine weitere Person befand.
In einer Kurve kam der Jugendlichen eine 76-jährige Frau aus Brandenburg entgegen. Beim Versuch, die beiden Fahrzeuge voneinander zu trennen, verhakten sich die Lenker von E-Scooter und Mofa.
Die 13-Jährige verlor daraufhin die Kontrolle über ihren E-Scooter und stieß mit der Fußgängerin zusammen. Die 76-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Es entstand ein Sachschaden von etwa 50 Euro.
Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass für den E-Scooter kein erforderlicher Haftpflichtversicherungsschutz bestand. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.
Gegen die 13-Jährige wurden Strafanzeigen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz aufgenommen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizeiauto (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- 13-Jährige verursachte auf dem Mönchgut auf Rügen einen Unfall, nachdem ihr E-Scooter beim Versuch, ein Mofa zu ziehen und in einer Kurve die Fahrzeuge zu trennen, mit einer Fußgängerin zusammenstieß; die 76-Jährige erlitt leichte Verletzungen und kam ins Krankenhaus
- Sachschaden entstand in Höhe von etwa 50 Euro
- Für den E-Scooter bestand kein Haftpflichtversicherungsschutz; Fahrzeug wurde sichergestellt und es wurden Strafanzeigen wegen fahrlässiger Körperverletzung und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz aufgenommen
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffen sind eine 13-jährige Jugendliche auf dem E-Scooter und eine 76-jährige Fußgängerin aus Brandenburg auf dem Fuß- und Radweg entlang der Landesstraße 292 auf Rügen bei Mönchgut; die 76-Jährige erlitt leichte Verletzungen und kam ins Krankenhaus
- Zeit-/Ort: Unfall am Donnerstag, Mitteilung/Polizei-Neubrandenburg am Freitag; Schadenhöhe etwa 50 Euro, E-Scooter ohne erforderlichen Haftpflichtversicherungsschutz und sichergestellt
- Auswirkungen/Rechtsfolgen: Strafanzeigen gegen die 13-Jährige wegen Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Die 13-Jährige fuhr mit einem E-Scooter auf einem Fuß- und Radweg entlang der Landesstraße 292 und zog ein zuvor liegengebliebenes Mofa mit einer weiteren Person darauf; in einer Kurve kam ihr eine 76-jährige Frau entgegen, beim Trennen der Fahrzeuge verhakten sich die Lenker, wodurch die 13-Jährige die Kontrolle verlor und mit der Fußgängerin kollidierte
- Unklare Verkehrssituation und Kettenreaktion durch das gleichzeitige Mitziehen/Verhaken der Fahrzeuge als Auslöser, plus fehlender Haftpflichtversicherungsschutz für den E-Scooter
- Als Hintergrund/Umfeld wurden Strafanzeigen wegen fahrlässiger Körperverletzung und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz erstattet, die 76-Jährige erlitt leichte Verletzungen und der Sachschaden lag bei etwa 50 Euro
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Die Polizei hat den Unfall aufgenommen, die Situation vor Ort geklärt und die Fahrzeuge dabei getrennt bzw. den Hergang festgestellt
- Der E-Scooter wurde sichergestellt, weil kein erforderlicher Haftpflichtversicherungsschutz bestand
- Strafanzeigen gegen die 13-Jährige wurden wegen Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz aufgenommen
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