US-Börsen lassen nach – Goldpreis im Rückwärtsgang
Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaft: US-Börsen im Rückwärtsgang
New York () – Die US-Börsen haben am Donnerstag mit Verlusten geschlossen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 52.553 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Handelstag am Vortag.
„Die US-Arbeitsmarktdaten fielen weitestgehend im Rahmen der Erwartungen aus und signalisieren einen robusten Arbeitsmarkt“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Die Einzelhandelsumsätze lagen teilweise unter den Erwartungen und deuten auf eine anhaltende Konsumzurückhaltung hin. Der Philadelphia-Fed-Index allerdings sprang deutlich an und lag mit 41,4 weit über den erwarteten 12,5 Punkten.“ Gerade die letzte Zahl unterstütze die positive konjunkturelle Tendenz in den USA, die gestern durch den Empire-State-Index aufgezeigt worden sei, so Lipkow.
„Noch gibt es nicht wenige Optimisten, die auf eine Konjunkturerholung setzen, angetrieben durch gute Indikatoren aus den USA und China.“ Auf der anderen Seite aber stünden die Pessimisten, die auf die am Horizont auftauchenden Inflationsgefahren verweisen. „Die Notenbanken versuchen sich passend dazu durch elegante Verbalinterventionen neutral zu positionieren. Auch von geldpolitischer Seite kommen damit derzeit keine Impulse, die die Anleger aus ihrer Sommer- in eine Kauflaune versetzen könnten“, sagte der Analyst.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1441 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8740 Euro zu haben.
Der Goldpreis war derweil stark im Rückwärtsgang, am Abend wurden für eine Feinunze 3.976 US-Dollar gezahlt (-2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 111,74 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis sank zudem: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 22 Uhr deutscher Zeit 84,29 US-Dollar; das waren 66 Cent oder 0,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | New York Stock Exchange (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Dow schloss bei 52.553 Punkten mit minus 0,2 Prozent, Nasdaq 100 bei 29.026 Punkten mit minus 1,6 Prozent und S&P 500 bei 7.534 Punkten mit minus 0,5 Prozent
- Arbeitsmarktdaten weitgehend im Rahmen der Erwartungen, Einzelhandelsumsätze teilweise unter Erwartungen; Philadelphia-Fed-Index sprang auf 41,4 (Erwartung 12,5)
- Euro notierte bei 1,1441 US-Dollar; Gold fiel auf 3.976 US-Dollar je Feinunze (minus 2 Prozent) und Brent sank auf 84,29 US-Dollar je Fass (minus 0,8 Prozent)
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- US-Börsen/US-Aktienindizes in New York: Dow 52.553 Punkte (-0,2%), Nasdaq 100 29.026 Punkte (-1,6%), S&P 500 7.534 Punkte (-0,5%)
- US-Makrodaten/Marktstimmung in den USA: Arbeitsmarktdaten weitgehend erwartungsgemäß, Einzelhandelsumsätze teils unter Erwartungen, Philadelphia-Fed-Index 41,4 statt erwartete 12,5 (keine weiteren Regionen/Fristen)
- Währung und Rohstoffe am Donnerstagabend: 1 Euro = 1,1441 USD; Gold 3.976 USD je Feinunze (-2%), Öl Brent 84,29 USD je Fass (-0,8%)
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- US-Börsen schlossen am Donnerstag überwiegend mit Verlusten; der Dow -0,2 Prozent, Nasdaq 100 -1,6 Prozent, S&P 500 -0,5 Prozent
- Arbeitsmarktdaten lagen weitgehend im Rahmen der Erwartungen und signalisierten einen robusten Arbeitsmarkt, während Einzelhandelsumsätze teilweise unter den Erwartungen lagen und auf anhaltende Konsumzurückhaltung hindeuteten
- Uneinigkeit der Marktteilnehmer durch gleichzeitig positive Konjunktursignale (Philadelphia-Fed-Index deutlich über Erwartung) und mögliche Inflationsrisiken; Notenbanken neutralisierten laut Analyst eher verbal, ohne geldpolitische Impulse, die Anleger aus der Zurückhaltung in eine Kauflaune versetzen könnten
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