Uni Kiel erhält 1,63 Millionen Euro für Austauschprogramm Erasmus

16. Juli 2026

Regional - Schleswig-Holstein - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft & Gesellschaft: Kieler Hochschulen

() – Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) hat im „Erasmus+-Call“ 2026 Fördermittel in Höhe von insgesamt rund 1,6 Millionen Euro eingeworben. Das teilte die Hochschule am Donnerstag mit.

Die Mittel stammen aus den Programmlinien Erasmus+ Mobilität mit Programmländern (KA131) und Erasmus+ Mobilität mit Partnerländern (KA171). Sie ermöglichen in den kommenden Jahren den internationalen Austausch von Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden der CAU mit Hochschulen und Partnerinstitutionen in Europa sowie weltweit.

Die Projekte werden vom International Center der CAU koordiniert und verwaltet.

Mit 1.402.400 Euro entfällt der größte Teil der Förderung auf die Programmlinie KA131, die Mobilitäten innerhalb der europäischen Erasmus+ Programmländer unterstützt. Über einen Zeitraum von 26 Monaten können Studien- und Lehraufenthalte an europäischen Partnerhochschulen sowie Praktika und Fortbildungsaufenthalte bei Einrichtungen in Europa gefördert werden. Die CAU verfügt über ein breites europäisches Netzwerk mit 564 Erasmus+ Abkommen auf Institutsebene und 257 Partnerhochschulen.

Darüber hinaus hat die Uni Kiel 227.821 Euro für die Programmlinie Erasmus+ Mobilität mit Partnerländern (KA171) eingeworben. Mit dieser Förderung werden über einen Zeitraum von 36 Monaten internationale Mobilitäten mit Hochschulen außerhalb Europas ermöglicht.

Im Erasmus+-Call 2026 wurden vier internationale Partnerschaften gefördert: Das Institut für Informatik startet eine neue Kooperation mit der University of Prishtina ().

Das Institut für Betriebswirtschaftslehre baut seine Zusammenarbeit mit der Odesa I. I. Mechnikov National University () aus. Unter dem Projekttitel „ALGAE – Algae for Livelihoods and Green Actions in Ecosystems“ kooperieren das Institut für Natur- und Ressourcenschutz und das Institut für Volkswirtschaftslehre mit der University of Ruhuna (Sri Lanka).

Das Institut für Geowissenschaften vertieft seine Zusammenarbeit mit der University of Dar es Salaam (). Eine weitere Kooperation mit der Rio de Janeiro State University () wurde zwar positiv bewertet, erhielt aufgrund der hohen Nachfrage zunächst jedoch keine finanzielle Förderung.

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Eine spätere Nachbewilligung ist möglich.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Studenten in einer Bibliothek (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Die CAU hat im Erasmus+-Call 2026 rund 1,6 Millionen Euro Fördermittel eingeworben; davon 1.402.400 Euro für KA131 und 227.821 Euro für KA171
  • Gefördert werden internationale Austausch- sowie Studien-, Lehr-, Praktikums- und Fortbildungsaufenthalte; KA131 für 26 Monate innerhalb Europas und KA171 für 36 Monate außerhalb Europas
  • Neue Erasmus+-Partnerschaften: Informatik mit University of Prishtina, Betriebswirtschaftslehre/mehrere Institute mit Odesa I. I. Mechnikov National University sowie University of Ruhuna; Geowissenschaften mit University of Dar es Salaam, während Rio de Janeiro State University positiv bewertet, aber zunächst ohne Förderung ist und eine Nachbewilligung möglich bleibt

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) erhält im Erasmus+-Call 2026 rund 1,6 Millionen Euro Förderung; Zielgruppen internationale Austausch von Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden der CAU; Regionen Europa sowie weltweit (außerhalb Europas zusätzlich über Partnerländer) mit Projektdauer von 26 Monaten (KA131) und 36 Monaten (KA171)
  • CAU: 1.402.400 Euro für Erasmus+ Mobilität mit Programmländern (KA131) für Mobilitäten in europäischen Erasmus+-Programmländern; 227.821 Euro für Erasmus+ Mobilität mit Partnerländern (KA171) für Mobilitäten außerhalb Europas
  • Geförderte Partnerschaften im Erasmus+-Call 2026 mit University of Prishtina (Kosovo), Odesa I. I. Mechnikov National University (Ukraine), University of Ruhuna (Sri Lanka), University of Dar es Salaam (Tansania); weitere Kooperation mit Rio de Janeiro State University (Brasilien) zunächst keine Förderung wegen hoher Nachfrage, aber Nachbewilligung möglich

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • CAU hat im Erasmus+-Call 2026 rund 1,6 Mio. Euro eingeworben zur Förderung internationaler Mobilitäten von Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden; Mittel aus KA131 (Europa/Programmländer) und KA171 (Partnerländer/weltweit)
  • Größter Anteil 1.402.400 Euro für KA131 über 26 Monate zur Unterstützung von Studien- und Lehraufenthalten sowie Praktika/Fortbildungen in Europa, basierend auf breitem CAU-Netzwerk mit vielen Erasmus+ Abkommen und Partnerhochschulen
  • Hintergrund/Auslöser für Projekte sind geförderte neue bzw. ausbauende internationale Partnerschaften (z.B. Kosovo, Ukraine, Sri Lanka, Tansania), während eine weitere Kooperation (Brasilien) wegen hoher Nachfrage zunächst keine Förderung erhielt, aber später nachbewilligt werden kann

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Die CAU hat im Erasmus+-Call 2026 rund 1,6 Millionen Euro Förderung eingeworben und damit internationalen Austausch von Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden mit Partnerhochschulen ermöglicht
  • Die Förderung wird über das International Center der CAU koordiniert und verwaltet, wobei Mobilitäten in Europa (KA131) sowie weltweit (KA171) finanziert werden
  • Mehrere neue bzw. ausgeweitete internationale Partnerschaften wurden gefördert, während eine weitere Kooperation zunächst ohne Finanzierung blieb, aber später nachbewilligt werden kann
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH