Fünf Jahre nach der Flut: NRW zieht Bilanz und stellt weitere Millionen bereit

7. Juli 2026

Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wiederaufbau nach Hochwasser in Nordrhein-Westfalen

() – Fünf Jahre nach der verheerenden Starkregen- und Hochwasserkatastrophe in hat die Landesregierung eine Zwischenbilanz des Wiederaufbaus gezogen. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung teilte mit, dass bislang rund 4,7 Milliarden Euro für den Wiederaufbau bewilligt wurden.

Ministerin Ina Scharrenbach betonte den außergewöhnlichen Zusammenhalt in den betroffenen Regionen und kündigte für das Jahr 2027 weitere 15 Millionen Euro für Personalmehraufwendungen in den besonders schwer betroffenen Kommunen an.

Bei den privaten Haushalten ist der Wiederaufbau weit fortgeschritten. Für nahezu 80 Prozent der bewilligten Gebäudesanierungen liegen dem Ministerium zufolge bereits die abschließenden Verwendungsnachweise vor.

Rund 900 Millionen Euro wurden für privat genutzte Wohngebäude und Hausrat bewilligt, davon rund 785 Millionen Euro ausgezahlt. Von insgesamt 29.071 gestellten Anträgen sind über 95 Prozent abschließend bearbeitet.

Im Bereich der kommunalen Infrastruktur wurden über 3,0 Milliarden Euro bewilligt, wovon bisher rund 1,2 Milliarden Euro ausgezahlt sind. Zahlreiche der rund 5.900 Einzelmaßnahmen, darunter der Wiederaufbau von Straßen, Brücken, Schulen und Feuerwehrhäusern, konnten bereits umgesetzt oder abgeschlossen werden.

Die Landesregierung will den Wiederaufbau weiterhin begleiten.

Neben der erneuten Personalkostenunterstützung für die Kommunen wird die sogenannte aufsuchende Hilfe in besonders betroffenen Gebieten wie dem Rhein-Sieg-Kreis, der StädteRegion und dem Kreis bis zum 31. Dezember 2026 fortgesetzt. Zudem wird der präventive Hochwasserschutz gestärkt, unter anderem durch Fördermaßnahmen in Städten wie Bad Münstereifel, Schleiden und Mechernich.

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Das Ministerium wies zudem darauf hin, dass im Rahmen des Wiederaufbaus 623 Betrugsverdachtsfälle mit einem Fördermittelvolumen von rund 19,5 Millionen Euro identifiziert und an die Staatsanwaltschaften übergeben wurden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Nach dem Hochwasser 2021 (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Rund 4,7 Milliarden Euro für den Wiederaufbau bewilligt.
  • 15 Millionen Euro für Personalmehraufwendungen in betroffenen Kommunen für 2027 angekündigt.
  • 623 Betrugsverdachtsfälle mit 19,5 Millionen Euro Fördermittelvolumen identifiziert.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene Regionen: Nordrhein-Westfalen, insbesondere Rhein-Sieg-Kreis, StädteRegion Aachen, Kreis Euskirchen
  • Zielgruppen: private Haushalte, Kommunen, Behörden
  • Fristen/Zeiträume: bis 2027 weitere 15 Millionen Euro für Kommunen, aufsuchende Hilfe bis 31. Dezember 2026, 80 Prozent der Sanierungen bereits abgeschlossen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • 15 Millionen Euro für Personalmehraufwendungen in betroffenen Kommunen bis 2027 angekündigt
  • Aufsuchende Hilfe in besonders betroffenen Gebieten bis Ende 2026 fortgesetzt
  • Präventiver Hochwasserschutz durch Fördermaßnahmen gestärkt
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