"hessenWARN" wird Anfang 2027 durch Bundes-App NINA ersetzt

6. Juli 2026

Hessen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Hessen: Abschaltung von Warn-App beschlossen

() – Die hessische Landesregierung hat die Abschaltung der landeseigenen Warn-App „hessenWARN“ zum Jahreswechsel 2026/2027 beschlossen. Wie das Innenministerium am Montag mitteilte, wird die App durch die bundesweite Warn-App NINA des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ersetzt.

Die Entscheidung sei sowohl aus inhaltlichen als auch aus wirtschaftlichen Gründen gefallen, um Doppelstrukturen zu vermeiden.

Die App „hessenWARN“ war 2019 eingeführt worden und hatte die zuvor genutzte App KATWARN abgelöst. Sie informierte die Bevölkerung unter anderem über Unwetter, Brände, Bombenfunde, Produktrückrufe, vermisste Personen und polizeiliche Einsätze.

Innenminister Roman Poseck betonte, habe mit hessenWARN Pionierarbeit in der Sicherheitskommunikation geleistet. Die App sei neben den Sirenen ein wichtiger Baustein des kommunalen Warnmittelmixes gewesen.

Der Bund habe die Funktionalitäten von NINA in den vergangenen Jahren schrittweise an „hessenWARN“ angeglichen, sodass der Mehrwert der Landes-App deutlich geringer geworden sei.

Mit der Einstellung von „hessenWARN“ würden zudem rund 60.000 Euro pro Jahr eingespart. Poseck versicherte, dass es für die Menschen in Hessen keine Nachteile geben werde: „Die Bürger werden weiterhin zuverlässig und vollumfänglich durch NINA über Gefahren informiert.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Junge Frau mit Smartphone (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

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  • Einsparungen von rund 60.000 Euro pro Jahr durch die Entscheidung

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  • Ersatz durch die bundesweite Warn-App NINA
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