Arbeitsmarkt zeigt im Juni wenig Bewegung
Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung
Arbeitsmarktbericht: Entwicklungen in Nürnberg
Nürnberg () – Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juni 2026 um 22.000 gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Gegenüber dem Vormonat sank sie allerdings um 15.000 auf 2,936 Millionen, teilte die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag mit. Saisonbereinigt hat sich die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat um 1.000 Personen reduziert, die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent.
„Am Arbeitsmarkt ist kaum Veränderung zu sehen. Die Arbeitslosigkeit sinkt nur wenig und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung setzt ihre leichte Abwärtstendenz fort“, sagte BA-Chefin Andrea Nahles am Dienstag in Nürnberg.
Die sogenannte „Unterbeschäftigung“ umfasst neben der Arbeitslosigkeit auch die Arbeitsmarktpolitik und kurzfristige Arbeitsunfähigkeit und zeichnet daher ein umfassenderes Bild. Sie ist saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 8.000 gesunken. Im Juni lag sie bei 3,605 Millionen und damit um 19.000 höher als vor einem Jahr.
Im sechsten Monat des Jahres waren 648.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 16.000 mehr als vor einem Jahr. Der BA-Stellenindex (BA-X) – ein Indikator für die Nachfrage nach Personal in Deutschland, der neben dem Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen auch den Zugang berücksichtigt – lag im Juni 2026 unverändert bei 103 Punkten.
1,052 Millionen Personen erhielten nach Hochrechnung der BA im Juni Arbeitslosengeld, 90.000 mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der erwerbsfähigen Bürgergeldberechtigten belief sich hochgerechnet auf 3,804 Millionen. Gegenüber Juni 2025 war dies ein Rückgang um 104.000 Personen. 7,0 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter waren damit hilfebedürftig, so die Bundesagentur.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Agentur für Arbeit (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent
- Unterbeschäftigung saisonbereinigt um 8.000 gesunken, insgesamt 3,605 Millionen
- 648.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 16.000 mehr als im Vorjahr
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffen: Arbeitslose in Deutschland
- Anstieg im Juni 2026: +22.000 im Vergleich zum Vorjahr, aber -15.000 zum Vormonat (insgesamt 2,936 Millionen)
- Hilfebedürftig: 3,804 Millionen Bürgergeldberechtigte, Rückgang um 104.000 gegenüber Juni 2025 (7,0% der Erwerbsbevölkerung)
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Anstieg der Arbeitslosigkeit um 22.000 im Vergleich zum Vorjahr
- Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit um 15.000 im Vergleich zum Vormonat
- Fortdauernde Abwärtstendenz bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Es gibt kaum Veränderungen am Arbeitsmarkt.
- Die Arbeitslosigkeit sinkt nur wenig, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nimmt ab.
- Die Unterbeschäftigung ist saisonbereinigt um 8.000 gesunken.
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