Rettungsdienst der Feuerwehr Köln wegen Hitze am Limit
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaftliche Auswirkungen extremer Hitze in Köln
Köln () – Der Rettungsdienst der Feuerwehr Köln ist nach zehn aufeinanderfolgenden Tagen mit extremer Hitze an seiner Kapazitätsgrenze angelangt. Das teilte die Stadt Köln am Samstag mit.
Neben zahlreichen zusätzlichen Rettungs- und Notarzteinsatzfahrzeugen unterstützen derzeit auch Löschfahrzeuge der Feuerwehr den laufenden Rettungsdienstbetrieb. Alle Feuerwehrleute sind mindestens Rettungssanitäter, viele auch Notfallsanitäter.
Allein in den vergangenen 24 Stunden wurden sieben Menschen bewusstlos in ihren Wohnungen – überwiegend in Dachgeschossen – aufgefunden.
Die Diagnose lautet Hyperthermie, eine lebensbedrohliche Überhitzung des Körpers. Eine Person musste reanimiert werden.
Betroffen waren nicht nur Menschen mit Vorerkrankungen, sondern auch körperlich fitte Personen, die mit einer Körpertemperatur von 42 Grad in Lebensgefahr gebracht wurden.
Die Einsatzkräfte appellieren eindringlich an die Bevölkerung, auf sich und andere zu achten. Ältere Menschen, Kinder und Personen mit Vorerkrankungen seien besonders gefährdet, da sie häufig als Erste das Durstgefühl verlören. Die Feuerwehr bittet darum, Nachbarn zu besuchen, Eltern anzurufen und nach Freunden zu schauen.
Bei Bewusstlosigkeit, Verwirrtheit, heißer trockener Haut oder wenn jemand aufhört zu schwitzen, solle sofort der Notruf 112 gewählt werden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Feuerwehr (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Rettungsdienst in Köln an Kapazitätsgrenze wegen extremer Hitze nach zehn Tagen.
- Löschfahrzeuge unterstützen den aktuellen Rettungsdienstbetrieb.
- Sieben Personen innerhalb von 24 Stunden aufgrund von Hyperthermie bewusstlos aufgefunden.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffen sind Menschen in Köln, insbesondere ältere Menschen, Kinder und Personen mit Vorerkrankungen
- Extreme Hitze über zehn Tage, Einsatz von Rettungs- und Notarzteinsatzfahrzeugen sowie Löschfahrzeugen
- In den letzten 24 Stunden sieben bewusstlose Personen, einer reanimiert, Körpertemperaturen bis 42 Grad
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Extreme Hitze über zehn Tage führt zur Überlastung des Rettungsdienstes in Köln
- Zahlreiche Menschen erleiden Hyperthermie und müssen medizinisch versorgt werden
- Ältere Menschen, Kinder und Personen mit Vorerkrankungen sind besonders gefährdet
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Unterstützung des Rettungsdienstes durch zusätzliche Rettungs- und Notarzteinsatzfahrzeuge sowie Löschfahrzeuge
- Appell an die Bevölkerung, auf gefährdete Personen wie ältere Menschen und Kinder zu achten
- Dringliche Aufforderung, im Notfall sofort den Notruf 112 zu wählen
- Norris holt erste Pole der Saison beim Großen Preis von Ungarn - 25. Juli 2026
- Pedelec-Fahrer in Wadersloh schwer verletzt - 25. Juli 2026
- Hunderttausende wegen Waldbränden in Südwesteuropa evakuiert - 25. Juli 2026

