Schnieder erwartet keine größeren Hitzeschäden auf Autobahnen

26. Juni 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Verkehrspolitik in Deutschland unter Hitzebelastung

() – Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) rechnet trotz der anhaltenden Hitzewelle nicht mit größeren Schäden auf deutschen Autobahnen.

„Ich bin sehr zuversichtlich, dass Hitzeschäden auf Autobahnen kein großes Thema werden“, sagte Schnieder der „Rheinischen Post“ (Freitagausgaben). Die Zahl solcher Schäden sei bereits in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen.

Die sogenannten Blow-ups beträfen vor allem alte oder vorgeschädigte Betonfahrbahnen. Diese seien inzwischen durch präventive Maßnahmen oder Ersatz „sowohl in ihrer Dicke als auch in ihrer Bauweise so ausgelegt, dass solche Schäden kaum noch auftreten“, erläuterte Schnieder. Zudem führe die Autobahn GmbH engmaschige Kontrollen durch, um mögliche Gefahren frühzeitig zu erkennen und Schäden schnell beseitigen zu können, sagte der Minister.

Der Deutsche Wetterdienst warnt aktuell in weiten Landesteilen vor starker, im Westen und Südwesten vor extremer Wärmebelastung. Am Freitag und am Wochenende weite sich die starke Wärmebelastung auf ganz aus, so die Meteorologen. Vom Südwesten und Westen über die Mitte bis in den Osten gebe es vielerorts auch eine extreme Wärmebelastung. Laut Weltklimarat (IPCC) sorgt der menschengemachte Klimawandel dafür, dass Hitzewellen häufiger stattfinden und heftiger ausfallen.

Nach Angaben der Autobahn GmbH bestehen rund 70 Prozent der deutschen Autobahnen bestehen aus Asphalt, der Rest aus Beton. Asphalt kann sich bei extremer Hitze auf über 60 Grad Celsius aufheizen und dadurch seine Tragfähigkeit verlieren. Bei Beton steigt ab rund 30 Grad die Wahrscheinlichkeit von Aufwölbungen. Am Donnerstag ist bereits die A2 zwischen Burg-Ost und Burg-Zentrum wegen Hitzeschäden gesperrt worden.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Autobahn (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder rechnet nicht mit größeren Hitzeschäden auf Autobahnen.
  • Zahl der Hitzeschäden ist in den vergangenen Jahren deutlich gesunken.
  • Autobahn GmbH führt engmaschige Kontrollen zur frühzeitigen Erkennung von Schäden durch.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU)
  • Autofahrer auf deutschen Autobahnen
  • Hitzewelle betrifft ganz Deutschland, speziell im Westen und Südwesten, ab Freitag ausbreitend

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  • Hitzeschäden auf Autobahnen sind in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen.
  • Probleme wie "Blow-ups" betreffen vor allem alte oder vorgeschädigte Betonfahrbahnen.
  • Präventive Maßnahmen und engmaschige Kontrollen der Autobahn GmbH minimieren Risiken.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH