Seniorin in Greiz verliert 100.000 Euro durch Schockanruf

25. Juni 2026

Regional - Thüringen - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Betrugsfall in Greiz

() – Eine 79-jährige Frau aus Greiz ist am Mittwochnachmittag Opfer der Betrugsmasche „Schockanruf“ geworden. Ein bislang unbekannter Mann kontaktierte die Seniorin telefonisch und gab vor, dass ein naher Angehöriger einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe.

Zur Abwendung einer angeblichen Inhaftierung sei die Zahlung einer hohen Kaution erforderlich.

Unter dem Eindruck der geschilderten Situation übergab die Frau gegen 16:15 Uhr an ihrer Wohnanschrift Bargeld in Höhe von 100.000 Euro sowie etwa 20 Goldmünzen an einen unbekannten Abholer. Erst später wurde der Betrug erkannt und die Polizei informiert.

Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Täter verlief ohne Erfolg.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt erneut vor sogenannten Schockanrufen. Angehörige von Polizei, Gerichten oder Staatsanwaltschaften fordern niemals die Übergabe von Bargeld oder Wertsachen zur Zahlung von Kautionen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei (Archiv)

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  • Betrüger verlangte hohe Kaution zur Abwendung einer angeblichen Inhaftierung
  • Frau übergab 100.000 Euro und 20 Goldmünzen an unbekannten Abholer

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • 79-jährige Frau, Greiz
  • Höhe des Schadens: 100.000 Euro + 20 Goldmünzen
  • Betrugsmasche: Schockanruf, keine Fristen/Zeiträume angegeben

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  • Ermittlungen durch die Kriminalpolizei aufgenommen
  • Warnung vor Schockanrufen an die Öffentlichkeit ausgesprochen
  • Angehörige werden informiert, dass keine Kautionen in bar gefordert werden
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH