Widerstand von vermissten Mädchen im Bremer Hauptbahnhof
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Gesellschaft: Vorfall im Bremer Hauptbahnhof
Bremen () – Am Dienstagmorgen haben drei minderjährige Mädchen im Bremer Hauptbahnhof zunächst den Eindruck erweckt, Hilfe zu benötigen. Sie wählten mehrfach den Polizeinotruf, ohne jedoch einen Grund für ihre vermeintliche Hilfsbedürftigkeit zu nennen, teilten die Beamten am Mittwoch mit.
Eine Streife der Bundespolizei wurde alarmiert und traf wenig später in der Haupthalle des Bahnhofs auf die Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren.
Bei der Überprüfung ihrer Personalien stellte sich heraus, dass zwei der drei Minderjährigen als vermisst galten. Als die Bundespolizisten die Mädchen in Schutzgewahrsam nehmen wollten, wehrten sich die beiden vehement gegen die Mitnahme und leisteten Widerstand.
Sie versuchten wiederholt, sich aus dem Griff der Beamten zu befreien, was dazu führte, dass einer der Beamten Kratzwunden erlitt.
Das dritte Mädchen folgte den Bundespolizisten bereitwillig und durfte die Wache schnell wieder verlassen, da es nicht als vermisst galt. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gegen die 12-Jährige und die 17-Jährige ein.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Jugendlichen in eine Jugendeinrichtung bzw. zum Jugendamt gebracht.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bremen Hbf (Archiv) |
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