Bätzing-Lichtenthäler lehnt Abschaffung der Rente mit 63 ab

22. Juni 2026

Regional - Rheinland-Pfalz - aktuelle Fakten und Einordnung

Sozialpolitik in Rheinland-Pfalz: Rentenreform-Debatte

() – Die rheinland-pfälzische Arbeits- und Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler hat sich gegen eine Abschaffung der Rente mit 63 ausgesprochen. Das teilte ihr Ministerium am Montag in Mainz mit.

Sie reagierte damit auf die Vorschläge der Rentenkommission des Bundes, die in den Medien breit diskutiert werden.

„Das wäre realitätsfern und für viele fleißige Menschen in unserem Land eine nicht hinzunehmende Belastung“, sagte Bätzing-Lichtenthäler mit Blick auf eine mögliche Abschaffung der Altersrente für besonders langjährig Versicherte. Sie verwies auf Berufe wie Straßenbauer oder Pflegekräfte, die körperlich hart arbeiteten.

Eine strikte Kopplung des Renteneintritts an die Lebenserwartung sei ein Fehler, eine Kopplung an Beitragsjahre bleibe die gerechtere Option.

Die Ministerin bezeichnete die Vorschläge der Kommission insgesamt als „passable Orientierungshilfe“. An manchen Stellen müsse aber mit einem klaren Kompass nachgearbeitet werden.

Die nun folgende Arbeit müsse auf dieser Basis aufsetzen, um die Reform zu einem Erfolg für alle zu machen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Seniorin (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Sabine Bätzing-Lichtenthäler spricht sich gegen Abschaffung der Rente mit 63 aus.
  • Kritisiert Kopplung des Renteneintritts an Lebenserwartung.
  • Vorschläge der Rentenkommission als "passable Orientierungshilfe" bezeichnet.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: langjährig Versicherte, insbesondere Straßenbauer und Pflegekräfte
  • Region: Rheinland-Pfalz
  • Positionierung: Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler spricht sich gegen Abschaffung der Rente mit 63 aus

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Ablehnung der Rente mit 63 als unrealistisch und belastend für langjährig Versicherte
  • Berufe mit körperlicher Arbeit (z. B. Straßenbauer, Pflegekräfte) als besonders betroffen
  • Kritik an der strikten Kopplung des Renteneintritts an die Lebenserwartung; Bevorzugung der Kopplung an Beitragsjahre

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine Abschaffung der Rente mit 63
  • Diskussion über Reformvorschläge der Rentenkommission
  • Überarbeitung der Vorschläge nötig für gerechtere Lösungen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)