Vier ostdeutsche Länder beschließen gemeinsame Beschaffung für Feuerwehr und Katastrophenschutz
Brandenburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz in Thüringen
Erfurt () – Thüringen, Sachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern arbeiten künftig bei der Beschaffung für Feuerwehr und Katastrophenschutz enger zusammen. Das hat das Thüringer Innenministerium am Donnerstag mitgeteilt.
Die Innenminister der vier Länder unterzeichneten am Morgen bei der Innenministerkonferenz in Hamburg eine neue Verwaltungsvereinbarung.
Die Vereinbarung regelt, wie Fahrzeuge, einsatztechnische Geräte sowie weitere Leistungen für den Bevölkerungsschutz gemeinsam beschafft werden können. Damit erweitern die Länder ihre bisherige Kooperation deutlich.
Seit zwei Jahren arbeiten Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Thüringen bereits zusammen, nun kommt Sachsen hinzu. Bisher konnten Feuerwehr- und Katastrophenschutzfahrzeuge gemeinsam ausgeschrieben und beschafft werden, künftig sind auch Bau- und Planungsleistungen möglich.
Ziel der Länder ist es, Beschaffungsverfahren effizienter zu gestalten, Kompetenzen zu bündeln und Kosten zu sparen.
Die Vereinbarung ermöglicht es Kommunen und anderen Bedarfsstellen der beteiligten Länder, sich an gemeinsamen Vergabeverfahren zu beteiligen. Durch größere Beschaffungsmengen sollen Kosten gesenkt und einheitliche Standards gefördert werden.
Die Teilnahme an einzelnen Beschaffungsvorhaben bleibt freiwillig. Die neue Verwaltungsvereinbarung ist nach der Unterzeichnung durch alle Vertragspartner in Kraft getreten.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Feuerwehr (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Thüringen, Sachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern arbeiten enger bei der Beschaffung für Feuerwehr und Katastrophenschutz zusammen.
- Neue Verwaltungsvereinbarung zur gemeinsamen Beschaffung von Fahrzeugen, technischen Geräten und Bau- sowie Planungsleistungen unterzeichnet.
- Teilnahme an einzelnen Beschaffungsvorhaben bleibt freiwillig.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Thüringen, Sachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern
- Effizienzsteigerung, Kostenersparnis, gemeinsame Beschaffung (Fahrzeuge, Geräte, Bau- und Planungsleistungen)
- Teilnahme an Vergabeverfahren ist freiwillig, Vereinbarung seit der Unterzeichnung in Kraft
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Zusammenarbeit zur Beschaffung von Feuerwehr- und Katastrophenschutzmitteln in den Bundesländern
- Ziel der Effizienzsteigerung, Kompetenzbündelung und Kostensenkung
- Möglichkeit für Kommunen, an gemeinsamen Vergabeverfahren teilzunehmen und einheitliche Standards zu fördern
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Engere Zusammenarbeit bei der Beschaffung von Feuerwehr- und Katastrophenschutzmaterialien in Thüringen, Sachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.
- Unterzeichnung einer neuen Verwaltungsvereinbarung zur gemeinsamen Beschaffung von Fahrzeugen, Geräten und Bauleistungen.
- Effizientere Beschaffungsverfahren, Bündelung von Kompetenzen und Kostensenkung durch größere Beschaffungsmengen.
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