SPD-Generalsekretär widerspricht Steinbrück bei Umgang mit AfD
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Politik in Deutschland: Umgang mit der AfD
Berlin () – SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf hat Forderungen des früheren Bundesfinanzministers Peer Steinbrück (SPD) nach einem anderen Umgang mit der AfD zurückgewiesen. Steinbrück hatte vorgeschlagen, rote Linien für die AfD zu definieren, innerhalb derer Gesprächsbereitschaft möglich sei.
„Die AfD richtet sich nicht nach irgendwelchen roten Linien, die wir aufzeigen – warum sollten sie auch, sie wollen die demokratischen Parteien nach eigener Aussage zerstören“, sagte Klüssendorf dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Mittwochsausgabe). Die Partei könne nicht mit den gleichen Maßstäben bewertet werden wie andere, „weil sie schlicht nicht auf dem gleichen Boden unserer Verfassung steht“.
Steinbrück stelle zwar „die richtige und legitime Frage, nämlich ob die Strategie der demokratischen Parteien im Umgang mit der AfD richtig ist“, so der SPD-Generalsekretär. Er komme aber nicht zu der gleichen Schlussfolgerung wie Steinbrück: „Die AfD hat überhaupt kein Interesse daran, sich in den demokratischen Diskurs einbinden zu lassen.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Peer Steinbrück (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Tim Klüssendorf weist Peer Steinbrücks Forderungen nach einem anderen Umgang mit der AfD zurück.
- Klüssendorf betont, dass die AfD nicht nach roten Linien der demokratischen Parteien agiert.
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- SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf
- frühere Bundesfinanzminister Peer Steinbrück
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- Klüssendorf weist Forderungen wegen der destruktiven Absichten der AfD zurück
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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
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- Feststellung, dass die AfD kein Interesse an demokratischem Diskurs hat
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