Großbritannien verbietet soziale Medien für Unter-16-Jährige
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Soziale Medienverbot für Jugendliche in Großbritannien
London () – Der britische Premierminister Keir Starmer hat ein umfassendes Verbot von sozialen Medien für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren angekündigt. Er sprach am Montagmorgen in der Downing Street von einem „großen Moment“ für das Land und einem „echten Wandel“. Die Regierung setzt damit Maßnahmen um, die als „Australia plus“ bezeichnet werden.
Starmer begründete den Schritt mit den negativen Auswirkungen von den Plattformen auf die mentale Gesundheit junger Menschen. Soziale Medien machten Kinder unglücklich, erleichterten Mobbing und seien bewusst süchtig machend gestaltet, so der Premier. Er handle nicht leichtfertig, aber die Regierung müsse klare Entscheidungen treffen.
Die Ankündigung erfolgt nur wenige Tage vor der Nachwahl im Wahlkreis Makerfield, bei der der Labour-Politiker und Starmer-Rivale Andy Burnham voraussichtlich ins Parlament einziehen wird. Beobachter werten dies als Versuch Starmers, vor einer möglichen politischen Neuordnung Fakten zu schaffen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Junge Leute mit Smartphones (Archiv) |
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