Fast 60 Prozent des Thüringer Stroms stammen aus erneuerbaren Energien

10. Juni 2026

Regional - Thüringen - aktuelle Fakten und Einordnung

Energieversorgung in Thüringen: Stromerzeugung 2026

() – Die Thüringer Stromerzeuger haben im ersten Vierteljahr 2026 rund 2.567,5 Gigawattstunden (GWh) Strom in das Versorgungsnetz eingespeist. Das teilte das Thüringer Landesamt für Statistik am Mittwoch mit.

Die eingespeiste Strommenge ist demnach gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,2 Prozent gesunken.

59,4 Prozent des gesamten Einspeisevolumens (1.526,1 GWh) stammten aus regenerativen Quellen, 40,6 Prozent (1.041,3 GWh) aus konventionellen Energieträgern. Die Windenergieanlagen lieferten mit 865,9 GWh mehr als die Hälfte (56,7 Prozent) der erneuerbaren Strommenge.

Gegenüber dem ersten Vierteljahr 2025 erhöhte sich die Stromeinspeisung aus Windkraft um 7,2 Prozent.

Mit Biomasse betriebene Anlagen speisten 302,0 GWh ein, die Photovoltaik steuerte mit über 95.000 einspeisenden Anlagen 309,7 GWh bei. Die Stromproduktion mittels PV-Anlagen sank wetterbedingt um 5,1 Prozent.

Im konventionellen Sektor sank die Einspeisung um 16,5 Prozent, wobei Erdgas mit 585,0 GWh der wichtigste konventionelle Energieträger blieb.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Windräder (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Thüringer Stromerzeuger haben im ersten Vierteljahr 2026 rund 2.567,5 GWh Strom eingespeist.
  • Einspeisung aus Windkraft erhöhte sich um 7,2 Prozent gegenüber 2025.
  • Stromeinspeisung aus konventionellen Energieträgern sank um 16,5 Prozent.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Thüringer Stromerzeuger, Erfurt
  • 2026, erstes Vierteljahr, 2.567,5 GWh eingespeist
  • Einspeisung aus Windenergie: 865,9 GWh, Anstieg um 7,2% gegenüber 2025

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Starke Abhängigkeit von regenerativen Energien (59,4% der Einspeisung)
  • Wetterbedingte Schwankungen der Stromproduktion aus Photovoltaik (-5,1%)
  • Rückgang der konventionellen Energieeinspeisung um 16,5%

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine Angabe
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH