Grüner Gastel: Stuttgart 21 war und ist ein Fehler
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Politik Stuttgart: Kritik an Bauprojekt Stuttgart 21
Stuttgart () – Der Bahnexperte der Grünen im Bundestag, Matthias Gastel, hat das Konzept von Stuttgart 21 nach dem Bekanntwerden einer weiteren Bauverzögerung scharf kritisiert.
„Stuttgart 21 war und ist ein kapitaler Fehler“, sagte Gastel dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland„. Am Montag hatten mehrere Medien berichtet, dass der unterirdische Bahnknoten vermutlich erst 2031 und damit zehn Jahre später als geplant fertiggestellt wird. Die Kapazität und die betriebliche Flexibilität des neuen Bahnknotens seien ungenügend, bemängelte Gastel. Notwendig sei ergänzende Infrastruktur, die zusätzliche Fahroptionen und Kapazitäten schafft. Stattdessen stünden wieder Zeitpläne und Kosten im Vordergrund.
„Doch ein Bauwerk, das für 60 und mehr Jahre errichtet wird, muss vor allem an seiner Funktionalität und Zukunftsfähigkeit bemessen werden“, so Gastel. Stuttgart soll der bundesweit erste komplett digitalisierte Bahnhof sein. Die zunächst auf 4,5 Milliarden Euro angelegten Baukosten veranschlagt die Deutsche Bahn inzwischen mit 11,3 Milliarden Euro.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Stuttgart-21-Baustelle (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Stuttgart 21 wird voraussichtlich erst 2031 fertiggestellt, zehn Jahre später als geplant.
- Baukosten steigen von ursprünglich 4,5 Milliarden Euro auf 11,3 Milliarden Euro.
- Notwendige ergänzende Infrastruktur wird bemängelt, die Kapazität und Flexibilität sind unzureichend.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Bahnexperte der Grünen, Matthias Gastel
- betrifft Stuttgart und die DB
- Bauverzögerung bis 2031, Kostensteigerung von 4,5 auf 11,3 Milliarden Euro
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Weitere Bauverzögerung bis voraussichtlich 2031
- Unzureichende Kapazität und betriebliche Flexibilität des Bahnknotens
- Steigende Baukosten von ursprünglich 4,5 Milliarden auf 11,3 Milliarden Euro
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