Nada setzt auf globale Einheit im Anti-Doping-Kampf

9. Juni 2026

Sport - aktuelle Fakten und Einordnung

Sport und Anti-Doping in Deutschland

() – Die Nationale Anti-Doping-Agentur (Nada) hat bei ihrer Jahres-Pressekonferenz am Dienstag den Fokus auf den neuen Welt-Anti-Doping-Code 2027 gelegt. Der Code, der nach einer dreijährigen Konsultationsphase von der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) im Dezember 2025 verabschiedet wurde, tritt am 1. Januar 2027 in Kraft.

Lars Mortsiefer, Vorstandsvorsitzender und Chefjustiziar der Nada, sagte, dass der Code die „Grundlage zur Harmonisierung der internationalen Anti-Doping-Arbeit“ darstelle. „Inhaltlich liegt ein besonderes Augenmerk auf der Einhaltung der Menschenrechte – insbesondere von Minderjährigen und anderen schutzbedürftigen Personen.“ Zudem werde die Verantwortung der Anti-Doping-Organisationen erweitert. „Die ausschließliche Zuständigkeit für Dopingkontrollmaßnahmen sowie das Ergebnismanagement- und Disziplinarverfahren auf nationaler Ebene liegt bei den Nationalen Anti-Doping-Organisationen.“

Der Bereich „Intelligence and Investigations“ werde zudem gestärkt und erhalte erstmals einen eigenen internationalen Standard: „Die Nada hat sich federführend an der Erstellung beteiligt und setzt sich für die Zukunft der Anti-Doping-Ermittlungen ein“, so Mortsiefer. „Bereits jetzt werden durch diese Arbeit Erfolge erzielt, die in Zusammenarbeit mit anderen Anti-Doping-Bereichen zukunftsweisend sind.“

Zum Umsetzungsprozess sagte Mortsiefer, dass die Nada den revidierten Code gemeinsam mit den Sportfachverbänden im Jahr 2026 umsetzen und sich gleichzeitig mit ihren internationalen Partnern austauschen werde. „Die Zusammenarbeit ist für die Harmonisierung der Anti-Doping-Maßnahmen und die erfolgreiche Arbeit für einen sauberen Sport essenziell“, so der Nada-Chef.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: NADA am 09.06.2026

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Der neue Welt-Anti-Doping-Code tritt am 1. Januar 2027 in Kraft.
  • Besondere Beachtung liegt auf der Einhaltung der Menschenrechte, insbesondere von Minderjährigen.
  • Der Bereich "Intelligence and Investigations" erhält einen eigenen internationalen Standard.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft Nationalen Anti-Doping-Organisationen (NADOs), internationale Sportfachverbände, schutzbedürftige Personen
  • Inkrafttreten des neuen Welt-Anti-Doping-Codes am 1. Januar 2027
  • Umsetzungsprozess in 2026 mit Sportfachverbänden und internationalen Partnern

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Verabschiedung des neuen Welt-Anti-Doping-Codes 2027 nach dreijähriger Konsultationsphase
  • Fokus auf Harmonisierung der internationalen Anti-Doping-Arbeit und Einhaltung der Menschenrechte, insbesondere für schutzbedürftige Personen
  • Stärkung des Bereichs "Intelligence and Investigations" mit eigenem internationalen Standard

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Umsetzung des neuen Welt-Anti-Doping-Codes 2027 gemeinsam mit Sportfachverbänden im Jahr 2026
  • Stärkung des Bereichs "Intelligence and Investigations" mit internationalem Standard
  • Verantwortung der Nationalen Anti-Doping-Organisationen für Dopingkontrollmaßnahmen und Disziplinarverfahren
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