Potsdamer Verwaltung empfiehlt Gründung einer städtischen Wassergesellschaft

8. Juni 2026

Brandenburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in Potsdam: Trinkwasserversorgung neu organisieren

() – Die Landeshauptstadt Potsdam hat einen Vorschlag zur künftigen Organisation der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung vorgelegt. Oberbürgermeisterin Noosha Aubel präsentierte den Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung die Empfehlung des Verwaltungsvorstands, eine neue, 100-prozentig städtische Gesellschaft im Verbund der Stadtwerke Potsdam (SWP) zu gründen.

Das teilte die Stadtverwaltung am Montag mit.

Die neue Gesellschaft soll die Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung künftig aus einer Hand organisieren und erbringen. Hintergrund ist die Kündigung des bisherigen Ver- und Entsorgungsvertrags zum 31. Dezember 2027. Ausschlaggebend waren veränderte rechtliche Rahmenbedingungen, insbesondere eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs vom Januar 2026, die eine Inhouse-Vergabe nicht mehr zulässt.

Die Verwaltung hatte verschiedene Modelle geprüft, darunter ein Einheitsmodell mit privater Minderheitsbeteiligung, favorisiert nun aber die vollständig kommunale Lösung.

Der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, Bernd Rubelt, erklärte, die neue Struktur verbinde kommunale Verantwortung mit vorhandenen Strukturen und sorge für mehr Transparenz bei den künftigen Gebührensatzungen. Die Beschlussvorlage soll am 24. Juni in den Hauptausschuss eingebracht werden.

Die endgültige Entscheidung der Stadtverordneten ist für September vorgesehen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Absperrhahn und Wasseruhr in einem Altbaukeller (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Gründung einer 100% städtischen Gesellschaft im Verbund der Stadtwerke Potsdam zur Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung geplant
  • Hintergrund ist die Kündigung des bisherigen Vertrags zum 31. Dezember 2027 wegen veränderter rechtlicher Rahmenbedingungen
  • Beschlussvorlage wird am 24. Juni im Hauptausschuss eingebracht, endgültige Entscheidung im September erwartet

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppen: Stadtwerke Potsdam, Stadtverordnete
  • Region: Potsdam
  • Fristen: Kündigung des Vertrags zum 31. Dezember 2027; Beschlussvorlage am 24. Juni; endgültige Entscheidung im September

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Kündigung des bisherigen Ver- und Entsorgungsvertrags zum 31. Dezember 2027
  • Veränderung der rechtlichen Rahmenbedingungen durch Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs im Januar 2026
  • Ziel der neuen Gesellschaft: Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung aus einer Hand organisieren und mehr Transparenz schaffen
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