Geringer WM-Effekt für deutsche Wirtschaft erwartet

8. Juni 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftsausblick zur WM 2026 in Deutschland

() – Die deutsche Wirtschaft dürfte von der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 kaum profitieren. Das geht aus einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Yougov für das „Handelsblatt“ hervor.

Demnach planen 71 Prozent der Deutschen keine zusätzlichen Ausgaben zur WM. Zwei Prozent machten keine Angabe. Bei den 27 Prozent der Befragten, die zusätzlichen Konsum zur WM planen, sind die Kategorien Snacks, Grillgut und alkoholische Getränke am gefragtesten. Kaum Ausgaben werden für Reisen im Zusammenhang mit der WM, Sportartikel oder Veranstaltungen wie Public Viewing geplant.

Der WM-Effekt sei „gedämpft“, sagte Sascha Schmidt, Direktor des Center for Sports and Management an der WHU Otto Beisheim School of Management, dem „Handelsblatt“. Wegen der Zeitverschiebung und der teils nächtlichen Anstoßzeiten dürfte das Turnier in weniger Breitenwirkung entfalten als eines in Europa. Schmidt rechnet eher mit einem Stimmungsimpuls als mit einem echten Wachstumsschub. Wichtigster Konjunkturindikator sei das Abschneiden der deutschen Mannschaft: Je weiter Deutschland komme, desto stärker stiegen Einschaltquoten, Trikotverkäufe und Gastronomieumsätze.

Für die Befragung wurden im Zeitraum zwischen dem 1. und 3. Juni 2026 insgesamt 2.017 Personen befragt.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Fußballfans der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • 71 Prozent der Deutschen planen keine zusätzlichen Ausgaben zur WM 2026
  • Bei 27 Prozent, die zusätzliche Ausgaben planen, sind Snacks, Grillgut und alkoholische Getränke am gefragtesten
  • Der WM-Effekt wird als "gedämpft" eingeschätzt, hauptsächlich aufgrund der Zeitverschiebung und nächtlichen Anstoßzeiten

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene Zielgruppen: Deutsche Bevölkerung, insbesondere Konsumenten
  • Region: Deutschland
  • Zahlen/Fristen: 71% der Deutschen planen keine zusätzlichen Ausgaben, Umfragezeitraum vom 1. bis 3. Juni 2026, 2.017 Befragte

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • 71 Prozent der Deutschen planen keine zusätzlichen Ausgaben zur WM
  • Dämpfer durch Zeitverschiebung und nächtliche Anstoßzeiten
  • Abhängigkeit des wirtschaftlichen Erfolgs von der Leistung der deutschen Mannschaft

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine Angabe
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