JU für geringere Rentenerhöhung zugunsten von BAföG und Elterngeld

7. Juni 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik: Diskussion über Rentenerhöhung in Berlin

() – Der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Johannes Winkel (CDU), fordert die Bundesregierung auf, die Rente weniger stark als geplant zu erhöhen. So solle finanzieller Spielraum für die vom Unionsfraktionsvorsitzenden Jens Spahn (CDU) infrage gestellte BAföG-Erhöhung geschaffen und eine Kürzung des Elterngeldes vermieden werden.

Winkel sagte der „Bild am Sonntag“: „Die Erhöhung der Rente, des Bafög und des Elterngeldes sind allesamt im Koalitionsvertrag vereinbart. Es ist nachvollziehbar, dass diese Versprechen in Zeiten knapper Kassen überprüft werden. Nicht nachvollziehbar ist hingegen, warum die Einsparungen nicht fair verteilt werden.“ Er bemängelte, während die Rentenerhöhung um 4,2 Prozent unangetastet bleibe, solle die BAföG-Erhöhung komplett ausfallen. Die Elterngelderhöhung solle nicht nur ins Wasser fallen, es werde sogar gekürzt. „Gerecht“ wäre es, Haushaltseinsparungen als „Aufgabe aller Generationen“ anzusehen, so Winkel.

Winkel schlägt den Koalitionsspitzen konkret vor, die Renten um drei Prozent zu erhöhen. Dies liege über der Inflation, jeder Rentner gewinne also an Kaufkraft dazu. Durch diese niedrigere Erhöhung würden Spielräume in Höhe von rund fünf Milliarden Euro entstehen. Diese könnten genutzt werden, um die „wichtige Anpassung der Wohnkostenpauschale beim BAföG vorzunehmen“. Ebenfalls solle dafür gesorgt werden, dass das Elterngeld nicht gekürzt werde. Winkels Appell: „Gebt euch einen Ruck für die junge Generation, liebe Regierung.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Junge Union fordert geringere Rentenerhöhung von 4,2 Prozent auf 3 Prozent
  • Ziel: finanzieller Spielraum für BAföG-Anpassung und Vermeidung von Elterngeldkürzungen
  • Appell an die Regierung, Einsparungen generationengerecht zu verteilen

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Rentner, BAföG-Empfänger, Eltern
  • Stärke: Erhöhung der Rente um 3% statt 4,2%, Einsparungen von 5 Milliarden Euro
  • Frist/Zeitraum: keine spezifischen Zahlen oder Fristen angegeben

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Forderung nach geringerer Rentenerhöhung zur Schaffung finanzieller Spielräume
  • Ungleichheit bei der Verteilung von Einsparungen zwischen Renten-, BAföG- und Elterngeld-Erhöhungen
  • Vorschlag zur Anpassung der Renten um drei Prozent, um Kaufkraft zu erhalten und weitere Leistungen zu sichern
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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