Warken verteidigt Streichung der 100.000-Euro-Grenze bei Pflege

6. Juni 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitspolitik in Berlin: Pflegekosten im Fokus

() – Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) verteidigt die geplante Streichung der 100.000-Euro-Grenze beim Einkommen von pflegenden Angehörigen. Seit ihrem Bestehen habe die Pflegeversicherung die Kommunen als Träger der Sozialhilfe massiv entlastet, sagte Warken der „Rheinischen Post“ (Samstag). Die angespannte Haushaltslage auf allen staatlichen Ebenen zwinge zu weiteren Entlastungen – auch der Kommunen.

Deshalb müssten auch Regelungen auf den Prüfstand gestellt werden, die zu einer Zeit gewährt wurden, in der die Finanzsituation insgesamt deutlich besser war, so die Ministerin. Dazu gehöre auch die 2019 beschlossene Einkommensgrenze von 100.000 Euro, ab der Kinder für die Pflege ihrer Eltern einen Beitrag leisten müssen.

Künftig könnten Warkens Plänen zufolge auch Kinder für die Pflegekosten ihrer Eltern herangezogen werden, die jährlich weniger als 100.000 Euro Einkommen haben.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Krankenhaus (Archiv)

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  • Streichung der 100.000-Euro-Grenze für pflegende Angehörige geplant
  • Künftig können auch Kinder mit weniger als 100.000 Euro Einkommen zur Pflegekostenbeteiligung herangezogen werden
  • Regelungen werden aufgrund angespannter Haushaltslage auf den Prüfstand gestellt

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  • betrifft pflegende Angehörige
  • betrifft Kommunen als Träger der Sozialhilfe
  • Einkommensgrenze von 100.000 Euro wird gestrichen, neue Regelung für Einkommensschwelle angedacht

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  • Entlastung der Kommunen als Träger der Sozialhilfe
  • Angespannte Haushaltslage auf staatlicher Ebene
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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Streichung der 100.000-Euro-Grenze beim Einkommen von pflegenden Angehörigen
  • Überprüfung bestehender Regelungen aufgrund angespannter Haushaltslage
  • Kinder mit weniger als 100.000 Euro Einkommen sollen künftig für Pflegekosten herangezogen werden
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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